Puppet State of DevOps Report 2020 Wie interne Plattformen und Change Management helfen

Redakteur: Stephan Augsten

In jedem State of DevOps-Report greift Puppet ein anderes Perspektivthema des Prozessverbesserungsansatzes auf. In diesem Jahr fokussiert sich der Report auf hinderliche strukturelle Probleme sowie neue Ansätze zur Erhöhung der Agilität.

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Der diesjährige State of DevOps Report beleuchtet die Bedeutung interner Plattformen sowie des Change Managements.
Der diesjährige State of DevOps Report beleuchtet die Bedeutung interner Plattformen sowie des Change Managements.
(Bild: Puppet)

Das nunmehr neunte Jahr in Folge hat Puppet am sogenannten State of DevOps Report gearbeitet, insgesamt haben sich mittlerweile mehr als 35.000 IT-Experten weltweit beteiligt. Eine wichtige strukturelle Veränderung, die sich in diesem Jahr herauskristallisierte, ist der zunehmende Betrieb interner Plattformen und damit verbunden der Aufbau eigener Plattformteams.

Diese Teams zeichnen dafür verantwortlich, eine Plattform bereitzustellen, die die Infrastruktur, Umgebungen, Deployment-Pipelines und andere interne Dienste abdeckt. In der Regel soll dies Anwendungsentwicklern dabei helfen, ihre Anwendungen zu entwickeln, bereitzustellen und zu betreiben – also letztendlich ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen.

Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie mindestens eine interne Self-Service-Plattform betreiben. Von denjenigen, die über interne Plattformen verfügten, hatten 60 Prozent zwischen zwei und vier. Bei knapp einem Drittel der Befragten mit internen Plattformen nutzten 26 bis 50 Prozent ihrer Entwickler eine Plattform.

Nach eigenen Angaben fand Puppet eine starke Beziehung zwischen der Entwicklung von DevOps und der Nutzung interner Plattformen. Hoch entwickelte Firmen berichteten demnach fast doppelt so häufig von einer hohen Nutzung interner Plattformen wie Organisationen der mittleren Ebene und sechsmal so häufig von einer hohen Nutzung wie Organisationen der unteren Ebene.

Der Einfluss des Change-Managements

Ein weiteres Thema, dass der „2020 State of DevOps Report“ beleuchtet, ist die Rolle eines effizienten Change Managements auf Unternehmen, die bei der DevOps-Transformation noch am Anfang stehen. Der Change-Management-Prozess allein könne die Bereitstellung von Software nämlich immer noch erheblich beschleunigen. Im Wechselspiel nehme die Wirksamkeit des Änderungsmanagements zu, sobald Unternehmen ihre DevOps-Praktiken weiterentwickeln.

Bei weit gediehenen Firmen ist es laut Puppet fast dreimal so wahrscheinlich, dass sie ein effektives Änderungsmanagement haben, wie bei Firmen auf einem niedrigen DevOps-Entwicklungsstand. Das wirksamste Veränderungsmanagement wird von Firmen erreicht, die Wert auf folgende Aspekte legen:

  • Ein hohes Maß an Test- und Einsatzautomatisierung.
  • Ein hohes Maß an automatisierter Risikominderung.
  • Weniger starre und viel weniger manuelle Genehmigungsprozesse.
  • Schreiben von Änderungen im Code.
  • Mitarbeiter-Einfluss auf das Change Management erhöhen.

Im Zuge der Umfrage hat Puppet für jede abgeschlossene Umfrage 1 US-Dollar an den COVID-19 Solidarity Response Fund der Weltgesundheitsorganisation gespendet. Dabei sind 2.415 Dollar zusammengekommen, dank der Unterstützung der Sponsoren Armory, CircleCI, New Relic, ServiceNow, Splunk und Sysdig kamen weitere 45.000 US-Dollar für den WHO COVID-19 Solidarity Response Fund, No Kid Hungry und Ärzte ohne Grenzen zusammen.

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