eBook „Low-Code-Entwicklung“

Weniger Code, mehr Effizienz in der Entwicklung

| Autor / Redakteur: Christian Rentrop / Stephan Augsten

Low-Code bedeutet schon längst nicht mehr Low-Quality-Entwicklung, aktuell entsteht ein riesiger Markt mit vielen Plattformen.
Low-Code bedeutet schon längst nicht mehr Low-Quality-Entwicklung, aktuell entsteht ein riesiger Markt mit vielen Plattformen. (© VAlex - stock.adobe.com)

Low-Code-Entwicklung ist nicht neu, doch die Zahl der Plattformen steigt rapide. Doch was zeichnet die Idee hinter dieser Entwicklungsphilosophie aus? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Low-Code und No-Code? Unser eBook erklärt es Ihnen.

Bei der digitalen Transformation oder der Entwicklung interner und externer Software fallen in Unternehmen immer wieder hohe Kosten an. Neben der allgemeinen Logistik der Softwareentwicklung entfällt ein Löwenanteil dabei auf die klassische Programmierung, also das Coden und entsprechende Nacharbeit.

Genau hier setzt Low-Code-Development an: Es kann den Aufwand und die Kosten der Softwareentwicklung deutlich reduzieren, da das Coden in weiten Teilen entfällt. Die dahinterstehende Idee (und Vorläufer-Gedanke) ist das sogenannte Rapid-Application-Development, kurz RAD.

Low-Code per Plattform nutzen

Mit Hilfe externer Cloud-Dienste und Lösungen, sogenannter Low-Code-Plattformen, lässt sich Programmcode per Drag and Drop erstellen und mit den Unternehmens-Systemen verbinden. Dabei spielt die klassische Softwareentwicklung natürlich weiterhin eine Rolle, von der Planung bis zur Ausführung und Pflege. Einzig das zeitfressende und kostenintensive Schreiben von Code entfällt.

Dabei stellt auch die Entwicklung externer oder interner Apps kein Problem dar: Moderne Low-Code-Plattformen sind leistungsfähig genug, sich mit Standard-Applikationen, Cloud-Lösungen und Datenbanken zu verbinden, um optimale Leistungsfähigkeit und Performance zu erzielen. Im eBook stellen wir Ihnen einige Plattformen kurz vor.

Low-Code ist beliebt

Dass die Low-Code-Entwicklung erhebliches Potenzial hat, zeigt auch die Tatsache, dass Plattformen wie Pilze aus dem Boden schießen. Bis 2022 soll das Marktpotenzial dieser Dienste laut einer Marktanalyse bei rund 27,23 Milliarden US-Dollar liegen, mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 44 Prozent. Das liegt auch daran, dass Low-Code ein so erhebliches Einsparpotenzial hat und die Effizienz der Softwareentwicklung massiv steigern kann.

Qualitätsprobleme sind beseitigt

Diese Beliebtheit der Low-Code-Programmierung hat außerdem noch andere Gründe: Obwohl Low-Code in der Vergangenheit oftmals mit Low-Quality in Verbindung gebracht wurde, setzen inzwischen viele namhafte Unternehmen auf die Technik. Denn auch die Plattformen selbst durchlaufen einen Entwicklungsprozess und werden von Tag zu Tag ein wenig besser und leistungsstärker. Inzwischen lassen sich hier alle Schritte der Softwareentwicklung inklusive BPM, Testing, Entwicklung, Dokumentation und Produktion sowie Release und Deployment abbilden.

Offene Schnittstellen sorgen bei vielen Plattformen dafür, dass die Nutzung eines Anbieters keine Sackgasse darstellt. Allerdings nimmt mit zunehmender Komplexität von Low-Code-Plattformen auch der Overhead für die Benutzung derselben zu, was viele Anbieter mit Premium-Support abzufangen versuchen.

Von Low-Code und No-Code

Neben der Low-Code-Entwicklung macht neuerdings auch das Schlagwort „No-Code“ die Runde. Bei letzterem handelt es sich im Grunde um einen Unteraspekt der Low-Code-Idee: Wenig mit der Softwareentwicklung vertraute Anwender, sogenannte Citizen Developer, können mit Hilfe vereinfachter Plattformen Lösungen für die eigene Arbeit, die eigene Abteilung oder sogar für das ganze Unternehmen erstellen.

Entsprechende Plattformen sind deutlich einfacher aufgebaut als Low-Code-Systeme: Hier können Programme und vor allem Smartphone-Apps mit wenigen Handgriffen zusammengestellt werden, vergleichbar mit einem WYSIWYG-Editor.

Üblicherweise fehlt No-Code-Plattformen die Flexibilität der großen Geschwister: Das Ziel ist maximale Einfachheit, was wiederum mit deutlich niedrigeren Kosten einhergeht. Daher ist No-Code vor allem abteilungsintern und für kleinere Unternehmen und Start-Ups interessant.

Low-Code ist die Zukunft

Natürlich wird die klassische Softwareentwicklung per Code durch Low-Code nicht vollständig ersetzt: Der Low-Code-Ansatz greift aber überall dort, wo Dienste und Applikationen entwickelt werden müssen, für die das Plattformmodell ausreicht. Hochkomplexe oder hardwarenahe Systeme benötigen in aller Regel nach wie vor klassische Codeerstellung, zudem kann der Low-Code-Ansatz das Codieren in vielen auch nicht vollständig verhindern.

Gleichzeitig ist Low-Code aber aufgrund der hohen Akzeptanz und enormen Wachstumsraten sicherlich ein Zukunftsmarkt: Jeder Entwickler sollte sich mit der Funktionsweise entsprechender Plattformen vertraut machen. Denn mit deren zunehmender Komplexität bleibt die Softwareentwicklung auch in Zukunft die Sache von Spezialisten – auch wenn diese keinen Code mehr schreiben müssen.

Unser eBook „Low-Code-Entwicklung“ beschreibt die Idee dahinter, geht auf die Zukunft ein und listet passende Lösungen.

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