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Vier Tipps von Acquia Webseiten technisch fit machen

Autor: Stephan Augsten

Anwender haben sich so sehr an leistungsfähige Webseiten und Services gewöhnt, dass ein langsamer oder unzuverlässiger Online-Auftritt als unprofessionell empfunden wird. Auf Basis eigener Beratungs- und Optimierungsleistungen hat Acquia vier Tipps zur Steigerung der Effizienz und Effektivität von Websites generiert.

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Zuverlässigkeit, Performance, Mehrwert – all das sind Anforderungen, die Website-User heutzutage voraussetzen.
Zuverlässigkeit, Performance, Mehrwert – all das sind Anforderungen, die Website-User heutzutage voraussetzen.
(Bild: Viktor Hanacek - Picjumbo.com / CC0 )

Dank etlicher Projekte weltweit konnte Acquia umfangreiche Erfahrungen bei der Optimierung von Kundenwebseiten sammeln. Zu den Leistungen zählten die Bestandsaufnahme, das Umsetzen erster Schritte sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der technologischen Grundausstattung. Folgende vier Best Practices sind daraus entstanden.

1. Continuous-Delivery-Prozesse einführen

Damit Unternehmen neue Anforderungen agil und schnell umsetzen sowie neue und erweiterte Funktionen bereitstellen können, sollten sie DevOps-Prozesse etablieren und geeignete Continuous-Delivery-Tools einsetzen. In traditionellen Umgebungen kommt es oft zu Inkonsistenzen, wenn Programmcode an mehreren Stellen zum gleichen Zeitpunkt aktualisiert wird. Durch die Verzahnung von Entwicklung und Betrieb unterstützen Continuous-Delivery-Tools Entwickler dabei, ihre Effizienz zu steigern, wesentlich schneller neue Lösungen und Verbesserungen zur Verfügung zu stellen und Release-Zyklen zu verkürzen.

2. Content-Personalisierung kontinuierlich optimieren

Personalisierungstechnologien liefern zentrale Bausteine, um die Customer Experience zu verbessern, die Interaktionen mit Usern zu intensivieren und die Konversionsraten von Online-Shops zu steigern. Entscheidend dabei ist, dass Content – abhängig von einem bereits vorhandenen und ständig aktualisierten User- oder 360-Grad-Kunden-Profil – personalisiert ausgeliefert wird. Acquia empfiehlt in diesem Zusammenhang dem B2One-Modell zu folgen. B2One heißt, dass es keinen Unterschied mehr zwischen B2B- und B2C-Kommunikation gibt und die Kommunikation auf den einzelnen User zugeschnitten wird.

3. Beim Webdesign Micro-Interaktionen berücksichtigen

Micro-Interaktionen sind die kleinen Details einer Website, an denen sich letztlich der Erfolg entscheidet. Für eine konsistente und erfolgreiche Customer Experience ist es entscheidend, dass User auf Anhieb den gesuchten Content finden und zügig die gewünschte Aktion ausführen können. Speziell in Online-Shops ist in diesem Zusammenhang die enge Verzahnung von Content und Commerce gefragt. Eine wichtige Rolle spielt die Art und Weise, wie Micro-Interaktionen auf den unterschiedlichsten mobilen Geräten ausgeführt werden können, etwa auf Wearables. Darüber hinaus werden digitale Sprachassistenten wie Alexa als Schnittstelle zwischen User und einer Content-Plattform immer wichtiger.

4. Eine digitale Infrastruktur-Plattform aufbauen

Durch die Umsetzung der Digitalen Transformation eröffnen sich den Unternehmen neue Möglichkeiten zur Einbindung von Lieferanten und Geschäftspartnern in die Wertschöpfungsprozesse und zur Etablierung von kundenzentrierten Geschäftsmodellen. Das technologische Fundament dafür liefert eine agile, digitale Infrastruktur-Plattform. Sie stellt alle Werkzeuge bereit, um alles zu digitalisieren, was sich digitalisieren lässt, und alles zu vernetzen, was sich vernetzen lässt. Die digitale Infrastruktur-Plattform stellt die notwendigen Bausteine für die Umsetzung und die kontinuierliche Weiterentwicklung neuer Geschäftsprozesse und -modelle bereit.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider