2019 HackerRank Developer Skills Report

Was Softwareentwickler im Arbeitsalltag bewegt

| Redakteur: Stephan Augsten

Im HackerRank Developer Skills Report finden sich allerlei Hinweise darauf, was Entwickler von ihrem Job und ihrem Arbeitgeber erwarten.
Im HackerRank Developer Skills Report finden sich allerlei Hinweise darauf, was Entwickler von ihrem Job und ihrem Arbeitgeber erwarten. (Bild: HackerRank)

Welche Programmiersprachen wollen die meisten Softwareentwickler im Jahr 2019 lernen? Und was nervt oder motiviert sie im Arbeitsalltag und bei der Jobsuche? Der Developer Skills Report von HackerRank betrachtet die Welt der Developer aus verschiedenen Perspektiven.

HackerRank wollte herausfinden, was Entwickler bewegt, von der vielversprechendsten Technologie bis hin zu den Ansprüchen an ihren Job und den künftigen Arbeitgeber. Mehr als 70.000 Entwickler haben an der Umfrage teilgenommen.

Die populärste Programmiersprache, die im Jahr 2018 von erfahrenen Entwicklern erlernt wurde, war demnach JavaScript mit einer Verbreitung von 73 Prozent. Von den Auszubildenden und Studierenden hingegen kennen JavaScript nur 42 Prozent. HackerRank schätzt, dass die Sprache an Universitäten und Schulen schlicht seltener vermittelt wird, sondern erst beim späteren Arbeitgeber zum Einsatz kommt.

Auf dem Radar der meisten Entwickler stehen für das Jahr 2019 die Sprachen Go, Kotlin und Python. Das Interesse an Scala ist binnen eines Jahres gesunken: 2018 war es noch die drittbeliebteste Sprache auf der Roadmap, nun liegt sie nur noch auf dem sechsten Platz. Derweil ist TypeScript – wohl der Verbreitung von JavaScript und entsprechenden Frameworks geschuldet – in der Gunst gestiegen.

AngularJS war wie in den Jahren zuvor das verbreitetste JavaScript-Framework, aber React holt langsam auf. Das liegt dem Report zufolge möglicherweise daran, dass mit dem Wechsel auf das neue Angular 2 keine Rückwärtskompatibilität gewährleistet war. HackerRank spricht React zudem mehr Simplizität und Flexibilität zu.

Die wichtigsten Faktoren im Berufsleben, waren über alle Altersstufen, Ebenen und Funktionen hinweg die Möglichkeit des beruflichen Wachstums und der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Auf die Frage hin, was sie am meisten frustriert, antworteten Junior-Entwickler mit „schlecht geschriebener Software-Dokumentation“. Erfahrene Entwickler zeigten sich eher genervt von Spaghetti-Code.

Im Werben um Top-Kandidaten ist ein professionelles Vorstellungsgespräch den Entwicklern besonders wichtig. Am häufigsten waren Bewerber abgeschreckt, wenn der potenzielle Arbeitgeber selbst noch nichts zur künftigen Rolle oder Teamzugehörigkeit sagen konnte (49 Prozenz). 14 Prozent berichteten hingegen, dass das Unternehmen ihnen schlicht nicht genügend Vielfalt bot.

In der Studie finden sich noch viele weitere, teils menschelnde Aspekte aus dem Arbeitsalltag der Entwickler. Beispielsweise finden sich Fragen zum ersten Coding-Projekt oder nach der bevorzugten Musik beim Programmieren. Wer mehr darüber erfahren will, findet eine Übersicht und den kompletten „2019 HackerRank Developer Skills Report“ im Internet.

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