Lagebericht zur Beobachtbarkeit von Splunk Was Observability für Unternehmen bedeutet

Von Stephan Augsten

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Observability-Tools sollen überall dort wichtige Daten und Metriken liefern, wo klassische Monitoring-Lösungen nicht greifen. Wie sehr Unternehmen davon profitieren und welche Hindernisse es gibt, wollte Splunk im „State of Observability“-Report klären.

Splunk hat untersucht, wo genau die Vorteile von und Hindernisse für Observability-Strategien liegen.
Splunk hat untersucht, wo genau die Vorteile von und Hindernisse für Observability-Strategien liegen.
(Bild: 14320892 / Pixabay)

Für den State of Observability Report 2021 hat Splunk sich an IT-Operations- und Development-Teams in Unternehmen gewandt, die bereits passende Strategien umgesetzt haben. Ziel war es herauszufinden, was modern aufgestellte Unternehmen auszeichnet und wie Observability die Ergebnisse beeinflusst.

Maßgeblich profitierten führende Unternehmen dabei von einem fast dreimal besseren Einblick in die Anwendungsperformance. Die Sicherheitslage konnten gut aufgestellte Unternehmen immerhin noch 2,3 mal besser beurteilen. Und sich Sicht auf die Public-Cloud-Infrastruktur sei fast doppelt so gut, berichtet Splunk.

Diese Beobachtbarkeit ist wichtig, berichtet Splunk: Mehr als zwei Drittel der untersuchten Unternehmen stellen Cloud-native Anwendungen in einer komplexen Kombination aus Public Cloud und privaten Rechenzentren/Edge-Standorten bereit. Die sogenannten Observability-Leader seien grundsätzlich erfolgreicher bei der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen, der entsprechende Output lag in den vergangenen 12 Monaten um etwa 60 Prozent höher.

Mit Blick auf die Konsequenzen mangelnder Observability und daraus resultierende Service-Ausfälle wiegt der Rückgang der Kundenzufriedenheit für die Befragten besonders schwer (45 Prozent). Auf den Plätzen dahinter folgen Umsatzeinbußen (37 Prozent), der Reputationsverlust (36 %) sowie der Kundenrückgang (30 Prozent).

Die Haupthindernisse auf dem Weg zu einer starken Observability fallen in vier Bereiche. Der größte gefühlte Stolperstein ist dabei die Technologie (41 Prozent), gefolgt von der Komplexität (25 Prozent) und der Unternehmenskultur (18 Prozent). Jeder zehnte Befragte berichtet außerdem über mangelnde Unterstützung seitens des Managements.

53 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, nur die nativen Tools der Cloud-Provider zu nutzen. Splunk zufolge schränke das die Sichtbarkeit in einer hybriden Multi-Cloud-Welt aber deutlich ein. Viele Entwickler gaben ferner zu, ihre Observability-Tools nicht annähernd so häufig zu nutzen, wie ihre Ops-Teams glauben.

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