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Definition „Continuous Delivery Pipeline“ Was ist eine Delivery Pipeline?

Autor / Redakteur: Ilan_r_r / Stephan Augsten

Die Continuous Delivery Pipeline bezeichnet die Reihe an Zwischenschritten während der kontinuierlichen Entwicklung von Anwendungen. Alle Elemente und Entwicklungsobjekte müssen die Pipeline durchlaufen, von der ersten Idee bis zum fertigen Release.

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Die Continuous Delivery Pipeline soll dafür sorgen, dass Code-Änderungen und Neuerungen möglichst schnell beim User ankommen.
Die Continuous Delivery Pipeline soll dafür sorgen, dass Code-Änderungen und Neuerungen möglichst schnell beim User ankommen.
(Bild: CAN Europe - flickr.com / CC0 )

Die Continuous Delivery Pipeline ist in der heutigen Zeit in der Anwendungsentwicklung und Anwendungsbereitstellung nicht mehr wegzudenken. Die Pipeline dient der Validierung aller Änderungen und Schritte und sorgt durch immer wieder neu zu erstellende Tests und Testumgebungen für eine möglichst hohe Stabilität der Endprodukte.

Im Rahmen der Continuous Delivery Pipeline wird jede Änderung am Programmcode zunächst einmal – wenn notwendig – in der Versionsverwaltung priorisiert, falls notwendig auf den zuständigen Buildserver übertragen und anschließend übersetzt und paketiert. Während dieses gesamten Prozesses werden mehrere Tests sowohl automatisiert als auch händisch durchgeführt, um die Lauffähigkeit des Endprodukts zu gewährleisten.

Testen, überprüfen und revidieren sind Teil des Erfolgs

Die Testroutinen sind in der Continuous Delivery Pipeline nicht streng festgelegt, sondern müssen gegebenenfalls für jede einzelne Entwicklungsebene neu geschrieben und abgeändert werden. So ist es bei Entwicklern üblich, zugleich mit dem neuen Code auch neue und dafür zuständige Testumgebungen zu entwickeln, die den neuen Code umfassend und in allen Funktionsebenen überprüfen.

Somit bleibt stets gewährleistet, dass die neuen Versionen sowohl kompatibel als auch lauffähig sind und somit jederzeit in den Release übernommen werden können. Fehler und Kompatibilitätsprobleme lassen sich somit frühzeitig erkennen und beheben. Die Zahl der einzelnen Tests ist somit nicht klar definiert und hängt stark vom Projekt, der Zahl der Mitarbeiter und der Komplexität des Programmcodes ab.

Es muss beständig ein lauffähiges Produkt abrufbar sein

Wer als Entwickler erstmals mit der Continuous Delivery Pipeline arbeitet und vorher vor allem in Projekten mit langsamen Produktzyklen gearbeitet hat, wird sich umgewöhnen müssen. Denn bei der Continuous Delivery Pipeline steht ein jederzeit abrufbares Produkt an oberster Stelle.

In jedem Verlauf des Projekts müssen Releases ermöglicht werden können, sei es um Kunden zu überzeugen oder neue Systeme zu testen. Dabei ist es selbstverständlich wichtig, den Code frühzeitig zu versionieren, auch wenn er noch nicht für den Endanwender freigegeben wurde.

Durch eine gezielte und professionelle Versionsverwaltung lassen sich die notwendigen Schritte sehr einfach steuern und überwachen, was das Einpflegen neuer Codebestandteile und die Aktualisierung des Codes nach erfolgreichen Änderungen deutlich vereinfacht.

In der Anwendungsentwicklung und -bereitstellung gehören die agilen Methoden wie die Continuous Delivery Pipeline mittlerweile zum Alltag, da diese eine deutlich höhere Flexibilität versprechen und die Produkte bereits während der Programmierarbeit umfassend getestet werden. Somit lassen sich Zeitpläne deutlich effizienter organisieren, da lange Korrektur- und Reparaturpausen am Ende eines jeden Release-Zyklus im bisherigen Umfang nicht mehr notwendig sind.

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