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Wie das Programmieren ohne Text von der Hand geht Visual Programming Languages und No-Code

Von Stephan Augsten

Visuelle Programmiersprachen verzichten auf jeglichen Text-Code – volle Konzentration auf die Logik. Die einzig benötigte Fähigkeit: Puzzeln.

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Der Quellcode eines Arcade-Spiels in „Snap!“.
Der Quellcode eines Arcade-Spiels in „Snap!“.
(Bild: Snap!)

Die erste Assoziation zu „Programmieren“ dürfte häufig „Code“ sein – im Sinne von Quelltext nach einer spezifizierten Syntax und Grammatik. Ein Programmierer ist demnach im Grunde schlicht ein Autor für hochspezialisierten Text. Das liefert Freiheiten, aber auch die Notwendigkeit, eine bestimmte Sprache zu beherrschen.

Letztlich geht es aber doch nur um die Geschichte – und dafür muss man im Grunde gar keine Sprache schreiben können. Höhlenmenschen konnten Geschichten grafisch vermitteln, Kleinkinder tun es heute noch. Und genau an der Stelle setzt auch visuelle Programmierung an.