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Trendstudie DevOps 2017 Verbreitung von DevOps und agiler Entwicklung

Autor: Stephan Augsten

Wie etabliert sind DevOps und agile Methoden in der Finanzbranche? Das wollte die x-cellent GmbH herausfinden, insbesondere mit Blick auf den süddeutschen Raum. Die Ergebnisse finden sich in der „Trendstudie DevOps 2017“.

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Besonders interessant war bei der Trendstudie DevOps 2017 die Frage nach den eingesetzten IT Automation Tools, bei denen Docker klar dominiert.
Besonders interessant war bei der Trendstudie DevOps 2017 die Frage nach den eingesetzten IT Automation Tools, bei denen Docker klar dominiert.
(Bild: x-cellent technologies GmbH)

Als Münchener IT-Dienstleister betreut x-cellent technologies vornehmlich Banken und Versicherungen. Diese wurden zum Jahreswechsel dazu befragt, wie etabliert DevOps-Prozesse bei ihnen sind, welche Methoden, Techniken und Tools sie nutzen und wo sie Hindernisse sehen.

Laut der Studie sind gut zwei Drittel der Anwendungen, die von den befragten Unternehmen entwickelt werden, bereits webbasiert. 86 Prozent der Unternehmen setzen bei der Softwareentwicklung auf agile Methoden, insbesondere Scrum. Weniger etabliert sind DevOps-Verfahren, 56 Prozent der befragten Unternehmen vertrauen darauf.

Als Gründe für das kulturelle Umdenken wurden besonders häufig die Implementierung von Continuous Delivery sowie die Automatisierung/Modernisierung der IT-Infrastruktur genannt. Als größtes Hindernis der DevOps-Einführung gilt das fehlenden Know-how. Weitere Hürden sind die Einschätzung, dass Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis stehen, sowie eine hohe Komplexität.

Georg Baumgartner, Geschäftsführer x-cellent technologies GmbH, interpretiert die Umfrageergebnisse einerseits so, dass die DevOps-Philosophie zumindest in den Unternehmen angekommen ist. Andererseits sei „sicher noch Überzeugungsarbeit hinsichtlich der Umsetzung in der Praxis zu leisten.“

Das Problem umreißt Baumgartner wie folgt: „Der eigentliche Effizienzgewinn durch Anwendung der DevOps-Philosophie erfolgt erst bei einem ganzheitlichen Ansatz auf den Ebenen Organisation, Prozesse, Architektur und Tooling. Dies bedeutet jedoch häufig einen Paradigmenwechsel zwischen der Zusammenarbeit von Development- und Operations-Einheit. Es geht nicht nur um Automatisierung, sondern um entsprechend ausgerichtete Prozesse und Organisationsformen der Zusammenarbeit. In diesem Spannungsfeld gibt es derzeit häufig noch genügend Hindernisse und teilweise Ängste aus dem Weg zu räumen.“

Die vollständigen Ergebnisse der „Trendstudie DevOps 2017“ finden sich auf der Webseite der x-cellent technologies GmbH.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider