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Open-Source-Framework für Entwickler von Web Apps Uber veröffentlicht Fusion.js

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Uber hat ein Plug-In-basiertes, universelles Web-Framework unter MIT-Lizenz veröffentlicht. Die Fusion.js genannte Lösung ersetzt seinen monolithischen Vorgänger und unterstützt Bibliotheken, wie React sowie Redux.

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Uber selbst hat Fusion.js bereits für über 60 Repositories eingesetzt.
Uber selbst hat Fusion.js bereits für über 60 Repositories eingesetzt.
(Bild: Uber)

Als Vermittler von Beförderungsgelegenheiten bekannt, ist Uber zugleich auch Entwickler Web-basierter Anwendungen. Hunderte davon hat das Unternehmen nach eigenen Angaben bislang für den internen und externen Gebrauch erstellt – und ist dabei auch an die Grenzen seines bisherigen, monolithischen Web Frameworks gelangt. Das sei unter anderem zu komplex, wenig flexibel und erschwere das Testing unnötig.

Abhilfe soll Fusion.js schaffen – ein Plug-In-basiertes, universelles JavaScript Framework, das Uber jetzt auch unter MIT-Lizenz veröffentlicht hat. Als Open-Source-Vorlage richte sich das Framework an Entwickler moderner, nicht-trivialer Web-Apps.

Wesentliche Leistungsmerkmale von Fusion.js sind laut Uber...

  • Eine Plug-In basierte Architektur. Als Plug-In werden Container verstanden, die einen Service und eine Middleware einkapseln. Über ein „DI-System“ sollen Plug-Ins ihre Abhängigkeiten preisgeben und so für eine bessere Wartbarkeit sorgen.
  • Ein bereits eingebauter Support für das Server-Rendering von React-Komponenten, Bundle Splitting sowie Hot Module Reloading;
  • Tree-shaking Support – also die Entfernung nicht mehr gebrauchter Programmfragmente – über universellen Code, der gleichermaßen auf Server oder Browser laufen kann;
  • Eine sofort einsetzbare Testumgebung mit Jest, Enzyme, Puppeteer sowie Integration Test Utilities.

Zu den verfügbaren Plug-In Integrationen gehören unter anderen Redux, React Router oder I18N. Weitere Integrationen sowie eine umfassende Dokumentation des Fusion.js Frameworks liefert Uber auf einer eigens eingerichteten Webseite.

Uber selbst hat Fusion.js bereits für mehr als 60 Repositories eingesetzt; im Rahmen neuer Projekte sollen weitere folgen, bestehende Lösungen zudem automatisiert auf das Framework migriert werden. Im Zuge dessen wird der Anbieter auch Fusion.js selbst weiter pflegen: Auf der Roadmap stehen bereits Optimierungen bei Performance und Testwerkzeugen sowie ein verbesserter Flow-Support.

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