Demokratisierung der IT Sysparency macht Algorithmen transparent

Von Bernhard Lück

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Ohne Software und künstliche Intelligenz läuft nichts in der modernen Welt. Algorithmen bestimmen den Alltag aller Menschen. Doch da wir Software vertrauen müssen und oft sogar von dieser abhängig sind, darf deren Funktionsweise nicht geheim bleiben, sagen die Experten von Sysparency.

Sysparency-Geschäftsführer Abdula Hamed: „Das Vertrauen in IT und digitale Prozesse kann nur mit Transparenz gelingen.“
Sysparency-Geschäftsführer Abdula Hamed: „Das Vertrauen in IT und digitale Prozesse kann nur mit Transparenz gelingen.“
(Bild: Sysparency )

Bei Verwaltungs- und Produktionsprozessen, beim Shoppen oder beim Bordcomputer moderner Fahrzeuge: Jede Handlung, jedes Produkt und jede Entscheidung ist heute IT-gestützt oder zumindest IT-beeinflusst. Längst schon sind Menschen und Betriebe mit Algorithmen verbunden. Das digitale Zeitalter ist Lebensrealität. Doch dies macht Menschen auch Sorgen. Wer steuert eigentlich wen? Wer weiß was von mir? Welche Informationen werden weitergegeben und wohin? Wie interagieren bestimmte Systeme miteinander? Und: Können die Daten manipuliert werden? Sind diese Daten authentisch und sicher? Diesen Fragen gehen die Software-Transparenz-Experten von Sysparency auf den Grund.

„Das Vertrauen in IT und digitale Prozesse kann nur mit Transparenz gelingen. Algorithmen dürfen keine Blackbox bleiben“, erklärt Sysparency-Geschäftsführer Abdula Hamed. „Unternehmen und Manager müssen wissen, wie ihre betriebsinterne Software funktioniert und was mit den produzierten Daten eines Unternehmens geschieht. So können Redundanzen reduziert werden, was sowohl CO₂, Energie als auch Managementkosten spart und Risiken minimiert“, so der Software-Experte. Doppelte Prozesse, Datenlecks, IT-Sicherheit, Krisenprävention, das alles hänge davon ab, ob man Subjekt oder Objekt der eigenen Software-Anwendungen sei und diese transparent durchdrungen habe. Das sei die eine Seite. „Die andere Seite sind Fragen des Daten- und Verbraucherschutzes und der Wunsch von immer mehr Kunden zu wissen, was mit ihren Daten und persönlichen Informationen auf Unternehmensseite geschieht und wie diese genutzt werden.“

Abdula Hamed ist überzeugt: „Wenn Entscheidungen von Software getroffen werden, dann muss deutlich werden, auf welchen Annahmen und Berechnungen diese Entscheidungen basieren. Verbraucher kennen das etwa von der Schufa oder von Kreditentscheidungen. Da wird schon heute vollautomatisiert entschieden.“ Und dieser Weg gehe weiter: „Wir entwickeln uns hin zum „selbstfahrenden Unternehmen“ und zur „selbstfahrenden Organisation“. Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden die meisten unternehmerischen und Managemententscheidungen von künstlicher Intelligenz (KI) getroffen. Das wird die Zukunft sein. Verlässlichkeit und Vertrauen bedingt aber Transparenz. Die Codes, die zum Ergebnis führen, müssen bekannt sein, Diskriminierung ausschließen und sowohl gesetzlich-regulatorischen als auch sozial-ethischen Normen standhalten“, macht Hamed deutlich. Die KI dürfe nicht sich selbst überlassen werden.

Damit dies gelinge, sei es für Unternehmen wichtig, sich mit ihren eigenen IT-Prozessen auseinanderzusetzen – umso mehr cloudbasiert, dezentral und vernetzt gearbeitet werde und je mehr Software-Tools mit Schnittstellen zueinander im Einsatz seien, desto wichtiger sei es, dem Code und den Algorithmen auf den Grund zu gehen. „So lassen sich Krisen vermeiden, Risiken und Sicherheitslücken minimieren und Kosten sparen. Und zu guter Letzt wird der am Markt die besten Chancen haben, der seine Software überlegen aufstellt und Daten als Kapital begreift“, zeigt sich der Sysparency-Geschäftsführer überzeugt. Transparenz sei hier das Zukunftsthema. Am Ende sei dies die Demokratisierung der IT.

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