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Non Stop OpenStack Suse OpenStack ist auf Cloud 7 angelangt

Redakteur: Ulrike Ostler

In dieser Woche findet in Washington die Suse-Hausmesse „SuseCon“ statt. Doch bereits zum OpenStack-Summit in Barcelona stellte das Unternehmen „Suse OpenStack Cloud 7“ vor. Die Version basiert bereits auf dem OpenStack-Release „Newton“ und soll helfen, Infrastructure-as-a-Service (IaaS) in Private-Clouds schneller als bislang umzusetzen.

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„Suse OpenStack Cloud 7“ soll ab Dezember zur Verfügung stehen.
„Suse OpenStack Cloud 7“ soll ab Dezember zur Verfügung stehen.
(Bild: Suse)

Die Version Suse OpenStack Cloud 7, die ab Dezember verfügbar sein soll, enthält mehr Container-as-a-Service-Funktionalitäten als zuvor. Darüber hinaus ermöglicht sie Software-Upgrades, die keine Störung des laufenden Betriebs mehr mit sich bringen.

In ihrem Kurzbericht „OpenStack Is Now Ready For Business“ schreiben Paul Miller und Lauren Nelson, Senior Analysten bei Forrester Research: „In immer mehr Branchen beenden CIOs Evaluationsphasen sowie Pilotprojekte und setzen auf OpenStack-basierte Clouds, die die strategischen Anforderungen ihres Geschäfts erfüllen.“

Sie halten ferner fest: „OpenStack liefert CIOs eine zuverlässige Plattform, auf deren Basis sie die Transformation ihres Unternehmens vorantreiben können. Es versetzt sie in die Lage, ihr Geschäftsmodell innovativer und agiler zu machen und es besser an die sich weiterentwickelnden Bedürfnisse der Kunden anzupassen.“

Im Einzelnen bietet Suse OpenStack Cloud 7:

  • Unterstützung von „Docker“ auf Basis von „Kubernetes“ als Framework für die Container-Orchestrierung, das im Rahmen der Integration von „OpenStack Magnum“ zur Verfügung gestellt wird. Kunden erhalten so Zugriff auf Container-as-a-Service-Funktionalitäten, mit denen sie innovative Cloud-native Workloads und Anwendungen entwickeln sowie DevOps-Prozesse und -Umgebungen unterstützen.
  • Software-Upgrades, die keine Downtime erfordern und deshalb keine Service-Unterbrechungen mehr mit sich bringen. Zukünftige Upgrades auf neue OpenStack-Versionen beeinträchtigen somit nicht mehr den laufenden Betrieb.
  • Zusätzliche Hochverfügbarkeits-Features, darunter High-Availability-Protection für virtuelle Maschinen und Workloads, die die Hochverfügbarkeit für Control-Planes und Compute-Nodes ergänzen. Kunden können somit auch geschäftskritische Anwendungen in die Cloud verlagern.
  • Integration von „OpenStack Manila“ mit „CephFS“, ausgeliefert über „Suse Enterprise Storage“. Auf diese Weise steht eine vereinheitlichte Storage-Umgebung zur Verfügung, mit der Kunden Workloads für ihre Block-, Objekt- und File-Storage-Systeme in einem einzigen Cluster laufen lassen, um so Investitions- und Betriebskosten zu senken.
  • Verbesserte Skalierbarkeit, die das Deployment über mehrere Rechenzentren hinweg erlaubt. Benutzer sind in der Lage, mehrere Private-Clouds über eine einzige Benutzeroberfläche zu administrieren.

Zu den Anwendern gehört Kalyan Muppaneni, Gründer und CEO des indischen Unternehmens Pi Datacenters, das Rechenzentren betreibt und Cloud-Services für Unternehmen anbietet. Er sagt: „Die maßgeschneiderten Cloud-Services, die wir im Rahmen unseres @PiCloud-Angebots anbieten, profitieren von der Agilität und Stabilität der Suse OpenStack Cloud … - sei es bei der Entwicklung neuer Container für Microservice-basierte Apps oder beim Hosting von Legacy-Workloads in der Cloud…“

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Link: SuseCon

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