Bruttowertschöpfung von einer Billion Euro

Studie zum Wirtschaftsbeitrag der Software-Branche

| Redakteur: Stephan Augsten

In einer Studie untersucht Software.org den ökonomischen Einfluss der Software-Branche auf die EU-Wirtschaftsleistung.
In einer Studie untersucht Software.org den ökonomischen Einfluss der Software-Branche auf die EU-Wirtschaftsleistung. (Bild: Software.org)

Im Rahmen der Studie „The Growing €1 Trillion Impact of Software“ vermeldet Software.org, dass die Software-Branche eines der größten Wachstumsfelder der EU-Wirtschaft ist. Im Übrigen gingen 12,7 Millionen Arbeitsplätze im Jahr 2016 auf diesen Wirtschaftszweig zurück.

Mit einer Billion Euro hat die Software-Branche im Jahr 2016 zur gesamteuropäischen Bruttowertschöpfung beigetragen. Zu diesem Schluss kommt „Software.org: The BSA Foundation“ nach Auswertung einer bei der Economist Intelligence Unit (EIU) beauftragten Studie. Dies entspreche einem Zuwachs von knapp zehn Prozent seit 2014.

Ein vergleichbarer prozentualer Anstieg ergab sich im selben Zeitraum bei der Zahl der Arbeitsplätze, die von der Software-Branche abhängen: 12,7 Millionen besetzte Stellen wurden 2016 verzeichnet. Die Software-Hersteller selbst beschäftigten davon unmittelbar 3,6 Millionen Menschen, 500.000 mehr als noch im Jahr 2014.

Diese Arbeitsplätze sind hochqualifiziert und gut bezahlt: Der EIU-Studie zufolge stiegen die unmittelbaren Gesamtlöhne in der Software-Branche für alle 28 EU-Mitgliedstaaten zwischen 2014 und 2016 um 16,4 Prozent auf 162,1 Milliarden Euro an. Davon profitierten vornehmlich kleinere Länder: Der ausgezahlte Gesamtlohn der Branche stieg in Schweden innerhalb der zwei Jahre bis 2016 um 31,4 Prozent an. Polen konnte einen Anstieg von 30,4 Prozent verzeichnen.

Großbritannien, Frankreich und Deutschland zählen mit einem Anteil von 60 Prozent an der Gesamtbruttowertschöpfung der EU im Übrigen zu den größten europäischen Softwaremärkten, heißt es seitens Software.org. Die Studie „The Growing €1 Trillion Impact of Software“ fokussiert sich hauptsächlich auf die sieben EU-Mitgliedstaaten Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, Niederlande, Schweden und Polen.

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