Web- und Mobile-App-Tests selten automatisiert

Stand der Testautomatisierung 2020

| Redakteur: Stephan Augsten

Weniger als die Hälfte der von Perfecto Befragten will in den kommenden Monaten in Testautomatisierung investieren.
Weniger als die Hälfte der von Perfecto Befragten will in den kommenden Monaten in Testautomatisierung investieren. (Bild: Perfecto by Perforce)

Im „2020 State of Test Automation Report“ skizziert Perfecto by Perforce mögliche Trends sowie aktuelle Bedenken und Prioritäten zum Thema Testautomatisierung im Web- und Mobile-Umfeld. DevOps-Experten aus über 100 Unternehmen wurden branchenübergreifend befragt.

Ziel der Befragung durch Gatepoint Research war es, die aktuellen Gegebenheiten beim Testen von Web- und Mobilanwendungen zu erhalten. Der Bericht zum „Stand der Testautomatisierung 2020“ beinhaltet die Ergebnisse der Umfrage sowie Experteneinschätzungen und -empfehlungen der Perforce-Tochter Perfecto.

Ermittelt wurden dabei unter anderem die durchschnittliche Automatisierungsrate und die Bedeutung des mobilen Testens in unterschiedlichen Branchen. Aber auch die Art und Weise der Testprozess-Durchführung, die Verbreitung des „Shift-Left-Ansatzes“ und die größten Herausforderungen beim Web- und Mobile-App-Testing waren Bestandteil der Untersuchung.

Der Umfrage zufolge überlässt nur eines von fünf Unternehmen das Testing ausschließlich dem Development-Team ohne zentralisierte Qualitätssicherung. Dies bestätigt laut Perfecto, dass die Akzeptanz des Shift-Left-Ansatzes, also der Verlagerung von Testprozessen hin zum Beginn des Software-Lebenszyklus, noch immer gering ist.

Die Mehrheit der Unternehmen testet, sobald ein neues Dev-Build bereitsteht, der übrige Prozess befindet sich im Idle-Modus. Perfecto sieht hier das Risiko, dass Fehler übersehen werden könnten. Ein weiterer Nachteil manueller Tests: Ein Großteil der aufgebrachten Zeit fließt den Befragten zufolge in die Wartung der Tests und die Einrichtung der Testumgebung.

Verbreitung der Testautomatisierung

Testautomatisierung soll dafür sorgen, dass der Release-Zyklus nicht ausgebremst wird. Doch die durchschnittliche Verbreitungsrate der Testautomatisierung liegt bei unter 50 Prozent. Dabei variiert aber die Testautomatisierungsrate von Team zu Team. Fast 40 Prozent der Teams automatisieren noch immer weniger als ein Viertel ihrer Testfälle. Nur neun Prozent automatisieren drei Viertel. Zudem stellt das manuelle Testen weiterhin die bei weitem zeitaufwändigste Aktivität für Teams dar.

Der „2020 State of Test Automation Report“ findet sich auf Perfecto.io.

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