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Statische Code-Analyse SonarLint für Visual Studio 4.0 und SonarC# 7.1 veröffentlicht

| Autor: Stephan Augsten

Die Code-Testing-Spezialisten von SonarSource haben SonarC# 7.1 sowie SonarLint für Visual Studio 4.0. SonarLint verfügt damit über einen leichtgewichtigen Verbindungsmodus sowie 20 neue Regeln für die statische Code-Analyse.

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Die statische Code-Analyse von SonarLint erkennt Probleme basierend auf Regelsätzen und bietet Lösungsvorschläge an.
Die statische Code-Analyse von SonarLint erkennt Probleme basierend auf Regelsätzen und bietet Lösungsvorschläge an.
(Bild: SonarSource)

SonarLint erkennt fehlerhafte Code-Bestandteile ähnlich einer Rechtschreibprüfung noch während der Eingabe. Die erfassten Probleme werden außerdem innerhalb der gewählten integrierten Entwicklungsumgebung in einer Liste zusammengefasst. SonarC# basiert auf dem Microsoft Roslyn Compiler-Front-End und erlaubt die statische Analyse von C#-Code unter SonarLint, SonarQube und SonarCloud.

Die neue Major-Version von SonarLint wartet mit einem leichtgewichtigen Verbindungsmodus auf, der die Benutzerfreundlichkeit erheblich verbessern soll. Integriert der Nutzer SonarQube und seine Entwicklungslösung, sollen sich künftig nur noch wenige Projektdateien ändern und nur die benötigten Regelsätze für das statische Testing hinzugefügt werden.

Zudem verzichtet SonarSource künftig darauf, die SonarC#- und SonarVB-Analysatoren in Form von NuGet-Paketen hinzuzufügen. Potenzielle Auswirkungen auf die Build-Zeit und das Ausgabeprotokoll sollen damit der Vergangenheit angehören. Zudem verursache die Aktualisierung der Analysatoren in SonarQube nicht länger Änderungen in den Projektdateien.

Der neue Verbindungsmodus kommt nur bei neu kombinierten Lösungen zum Einsatz. Lösungen, die bereits im alten Modus gebunden waren, sind nicht betroffen und verwenden weiterhin NuGet-Pakete. Werden Projekte in diesen Umgebungen erstellt, gelten für sie ebenfalls die alten Regeln. Die neueste SonarLint-Version erfordert, dass die von Microsoft unterstützen Produkte Visual Studio 2017 und Visual Studio 2015 Update 3 oder höher installiert sind.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider