Eine integrierte Entwicklungsumgebung oder IDE stellt einem Softwareentwickler die wichtigsten Handwerkswerkzeuge zur Verfügung.

Eine IDE kann beispielsweise einen Quelltexteditor, Compiler und Linker, Debugger, Interpreter, GUI-Tools, eine Versionsverwaltung und andere spezialisierte Tools enthalten. Das Beispiel des Code-Editors macht die Spezialisierung sehr deutlich, denn prinzipiell könnte der Programmierer jeden beliebigen Texteditor verwenden, müsste dann aber auf Quelltextformatierung und Syntaxhervorhebung verzichten.
Die Wahl der IDE hängt in der Regel von der Plattform ab. Während sich im Desktop-Umfeld lange Zeit vornehmlich Visual Studio und Eclipse zum Einsatz kamen, werden bei der Entwicklung mobiler Apps gerne die spezialisierte IDEs wie Android Studio und Apple xCode verwendet. Im Web-Umfeld sind DreamWeaver und FrontPage populär, im Java-Umfeld beispielsweise NetBeans und wiederum Eclipse.