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Trendthemen 2017 von CloudBees Softwareentwicklung startet mit Turbo-Technik durch

| Autor: Stephan Augsten

Software Development steht bei Großunternehmen nahezu jeder Branchenzugehörigkeit auf der Agenda. Neue Tools und Konzepte, die Agilität und Schnelligkeit unterstützen, sind auf dem Vormarsch. CloudBees glaubt, dass sich dieser Trend in diesem Jahr erneut deutlich verstärken und unter das Motto „Panta rhei – alles fließt“ stellen wird.

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Softwareentwicklung startet nach Auffassung von CloudBees im Jahr 2017 noch einmal durch.
Softwareentwicklung startet nach Auffassung von CloudBees im Jahr 2017 noch einmal durch.
(Bild gemeinfrei: toocapik - Pixabay.com)

Aktuell verschieben sich etliche Parameter der angestammten IT- Landschaft. Das Arbeiten mit Containern, ein Konzept, das 2016 beinahe einen Modebegriff in der IT darstellte und in der Branche bereits rege diskutiert wird, dürfte bald breite Verwendung finden.

Innovative Technologien, so glauben wir bei CloudBees, sind auf dem Weg in den Mainstream; allen voran die Open-Source-Software Docker aber auch weitere neue Lösungsansätze rund um das Thema Cluster wie z.B. Kubernetes oder auch Mesos.

Bislang wurde Continuous Development (CDP), der Mix aus Techniken und Tools also, der den Auslieferungsprozess rund um Software optimiert, in Verbindung mit spezialisierten virtuellen Umgebungen, wie Container und Unikernels, zwar intensiv diskutiert – nur fehlten die für den optimalen Betrieb notwendigen Tools.

Besonders Unikernels laden durch ihre kompakte Systemumgebung zu granularen Entwicklungsschritte ein oder – salopp gesagt – dienen als „Entwicklungsturbo“. Da diese immer mehr in Unternehmensumgebungen angewendet werden, sollte auch CDP eine wichtige Rolle im Einsatz der entsprechenden Modelle spielen. Die Veränderungen zwischen den verschiedenen Entwicklungsschritten können dabei recht granular und häufig sein.

Wichtig, weil sowohl ressourcenschonend als auch im Interesse einer fehlerfreien Implementierung, ist hier eine Lösung, die die verschiedenen Versionen automatisiert ausrollt. IT-Entscheider werden daher von der theoretischen Diskussion zur praktischen Umsetzung schreiten müssen, wollen sie auch in Zukunft den Herausforderungen in den Themenbereichen Container und Unikernels gewappnet sein.

Maschinelles Lernen, also das Aufspüren von Gesetzmäßigkeiten und Strukturen durch künstliche Systeme, zählt ebenfalls zu den IT-Themen, die unserer Meinung nach im kommenden Jahr auf dem Markt ankommen und zunehmend Verbreitung finden werden.

Schrumpfen wird in einer Welt, in der man auf Docker und Unikernels setzt, dagegen die Bedeutung der klassischen Betriebssysteme – und damit verbunden der Bedarf an den entsprechenden Konfigurationswerkzeugen rund um das Betriebssystem.

Viktor Farcic
Viktor Farcic
(Bild: CloudBees)

Last but really not least sehen wir, dass Go, die von Google entwickelte Programmiersprache, die 2016 bereits bevorzugt in neuen Open-Source-Projekten eingesetzt wurde, 2017 Einzug in die Unternehmen findet, in denen Microservice-Architekturen und verteilte Systeme zunehmend das Bild prägen.

* Viktor Farcic ist Buchautor und Senior Consultant bei CloudBees, einem Mitglied der Docker Captains Group. Seine große Passion sind Microservices, Continuous Integration, Delivery und Deployment (CI/CD) sowie Test-Driven Development (TDD). Seine Gedanken und Tutorials veröffentlicht er im Blog TechnologyConversations.com.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider