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Betriebswirtschaftliche Anforderungen an Software Software-Entwicklung mit BizDevOps

| Autor: Stephan Augsten

Funktionale, betriebswirtschaftliche und geschäftsstrategische Anforderungen kommen bei der Software-Beauftragung offenbar zu kurz. Mit BizDevOps ließe sich „das enge Korsett der klassischen Software-Entwicklung“ sprengen, meint IT-Dienstleister Consol.

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Mit BizDevOps sollen Applikationen für die jeweilige Abteilung maßgeschneidert werden und gleichzeitig schneller zur Verfügung stehen.
Mit BizDevOps sollen Applikationen für die jeweilige Abteilung maßgeschneidert werden und gleichzeitig schneller zur Verfügung stehen.
(Bild: Štefan Štefančík - Unsplash.com)

Business Development and Operations, kurz BizDevOps, das könnte nach Ansicht von Consol der nächste große Wurf in der Applikationsentwicklung werden. Die Methode ermögliche es, die Anforderungen von Fachabteilungen und Kunden von Anfang an in die Entwicklung zu integrieren.

Maßgeblicher Vorteil der Methode ist, dass sie nicht die reine Software-Entwicklung und ihren Betrieb abdeckt, sondern von Beginn an die betriebswirtschaftlichen und funktionalen Anforderungen im Blick behält. Bei der grundlegenden Gestaltung von Anwendungen greift sie explizit Teile der Unternehmensstrategie auf.

BizDevOps greift außerdem eine Errugnenschaft der agilen Softwareentwicklung auf, nämlich die enge und unkomplizierte Zusammenarbeit selbstorganisierter Teams. Zu den IT-Experten im Taem gesellen sich dann allerdings Kollegen aus Fachabteilungen wie Marketing, Vertrieb oder Produktentwicklung. Zusammen sollen sie dann für die schrittweise und genaue Umsetzung aller Anforderungen sorgen.

Auf diesem Weg lassen sich die Anforderungen unterschiedlicher Abteilungen und die Wünsche externer Benutzergruppen unter einen Hut bringen und präzise umsetzen – so denn die Kombination funktioniert. Die unternehmensstrategischen Vorgaben geben nach Ansicht von Consol zudem einen Entwicklungspfad vor, der Applikationen nicht nur zukunftssicher mache; sondern auch künftige Softwareentwicklungs-Zyklen deutlich verkürzen könne.

Allerdings gibt es diese Vorteile nicht umsonst, warnt Consol: Die enge Kommunikation zwischen allen Abteilungen ist für manche Unternehmen Neuland. Gelingt der kreative und intensive Austausch nicht, bleiben die Anstrengungen kosmetischer Natur und sind damit wenig effizient.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider