Studie von GitLab Remote-Mitarbeiter schätzen vor allem den Zeitgewinn

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Stephan Augsten

GitLab hat die Studie „Out of the Office: How the world adapted to working remotely in 2020“ veröffentlicht. Sie zeigt, wie sehr die Arbeitswelt durch die COVID-19-Pandemie umgestaltet wurde.

Firma zum Thema

GitLab hat sich mit dem Pandemie-bedingten Trend zu Remote Work befasst.
GitLab hat sich mit dem Pandemie-bedingten Trend zu Remote Work befasst.
(Bild: GitLab)

Der GitLab-Bericht kommt unter anderem zum Ergebnis, dass die Pandemie die Remote-Arbeitswelt stark verändert und die Entwicklung hin zu mehr Flexibilität beschleunigt hat. Gerade in der Digitalwirtschaft ist Remote-Arbeit massentauglich geworben und wird von Unternehmen zunehmend als Wettbewerbsstrategie erkannt.

Für die Angestellten wird Remote Work zur Kernkompetenz von Unternehmen: 74 Prozent gaben an, „vermutlich“ bis „sehr wahrscheinlich“ bei ihrem aktuellen Arbeitgeber zu bleiben, weil dieser Remote-Arbeit ermöglicht. Damit ist diese Arbeitsweise ein wichtiger Faktor für die Loyalität der Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen.

Arbeitswelt steht Kopf

Die Pandemie krempelt die gewohnte Arbeitswelt deutlich um. So haben laut der Studie 56 Prozent der Befragten erstmals per Fernzugriff gearbeitet – und nur ein Prozent aller Teilnehmer wollen wieder ins Präsenzbüro zurück. GitLab sieht eine zunehmende Identifikation der Remote-Mitarbeiter und damit eine zusätzliche Motivation, Herausforderungen in Bezug auf dezentral verteilte Teams zu meistern.

Die Remote-Arbeit aus dem Home Office bietet für die Befragten verschiedene Vorteile: Genannt wurden etwa die Nähe zur Natur und die Möglichkeit ins Freie zu gehen (47 Prozent), mehr Zeit für Familie und Soziales (37 Prozent) und die angenehme Atmosphäre im heimischen Arbeitszimmer (34 Prozent).

Als größte Herausforderungen gelten Grenzen setzen (25 Prozent), konzentriert und produktiv bleiben (20 Prozent), die eigene geistige und körperliche Gesundheit schützen (23 Prozent) sowie persönliche Prioritäten an die erste Stelle zu rücken (9 Prozent). Zudem vermissen über die Hälfte der Befragten (57 Prozent) die sozialen Interaktionen mit Kollegen. Insgesamt finden aber 65 Prozent, dass Remote-Arbeit einen positiven oder neutralen Einfluss auf ihre Teamarbeit hat.

(ID:47143369)