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Cloud-native Sicherheit und konsistente Applikationen Red Hat OpenShift Container Platform 3.6

| Autor: Stephan Augsten

Neue Sicherheits- und Compliance-Features verspricht Red Hat im Rahmen der Veröffentlichung der OpenShift Container Platform 3.6. Das jüngste Release der Kubernetes-basierten Enterprise-Lösung bietet zudem neue Funktionen zur Bereitstellung konsistenter Applikationen in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen.

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Red Hat hat Version 3.6 der OpenShift Container Platform veröffentlicht.
Red Hat hat Version 3.6 der OpenShift Container Platform veröffentlicht.
(Bild: Red Hat)

Mit der Red Hat OpenShift Container Platform 3.6 kommen mehrere neue und erweiterte Funktionen, die dazu beitragen sollen, die Unternehmenssicherheit und Compliance zu verbessern. So unterstützt ein Leitfaden für den Einsatz von PCI-DSS jene Unternehmen, die Kreditkarteninformationen verarbeiten, speichern und übertragen. Das Dokument erläutert, wie der Payment Card Industry Data Security Standard (PCI-DSS) zusammen mit Red Hat OpenShift Container Platform eingesetzt werden kann und was es dabei zu beachten gilt.

Administratoren können darüber hinaus den Einsatz von Signaturen erzwingen. Auf diese Weise lässt sich sicherstellen, dass die Software, die sich auf bestimmten Systemen befindet, dazu auch berechtigt ist. Funktionen zum Verschlüsseln und Signieren von Geschäftsgeheimnissen ermöglichen eine sichere Ablage von Daten auf einem Backend-Speichersystem.

Im Rahmen einer Technology Preview hat Red Hat auch die NetworkPolicy erweitert, mit der Administratoren steuern können, wie Applikationen miteinander kommunizieren und welche Netzwerk-Ressourcen sie bereitstellen. Anwender können über die NetworkPolicy Services zur Verfügung stellen und gleichzeitig definieren, wer eine bestimmte Applikation im Netzwerk nutzen darf.

Die OpenShift Container Platform 3.6 soll außerdem für mehr Konsistenz in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen sorgen. Denn Cloud-native Applikationen bestehen aus Services, die von einem breiten Spektrum von Plattformen aus zugänglich sein müssen. Die Plattform bietet in Form von Technology Previews verschiedene Funktionen, die beim Auffinden und Einbinden der Services helfen.

Die Features „Service Broker“ und „Service Catalog“ unterstützen Anwender bei der Suche, Provisionierung und Einbindung von Services in ihre OpenShift-Applikationen. Dabei ist es unerheblich, ob die Services im eigenen Rechenzentrum oder in der Public Cloud laufen. Der „Template Broker“ ermöglicht es, OpenShift Templates über die Benutzeroberfläche des neuen Service Catalog auszuwählen und sie in Multi-Container Application Services von OpenShift einzusetzen.

Mit der Technology Preview des Ansible Playbook Broker können Anwender Ansible Playbooks in Application Services von OpenShift einfügen und Applikationen verknüpfen. Der integrierte Container Native Storage, erstellt mit Red Hat Gluster Storage, bietet hochverfügbaren Drei-Wege-Replizierten-Speicher sowohl für die OpenShift Registry als auch direkt einsetzbaren persistenten Speicher bei der Erstinstallation von OpenShift.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider