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Self-Service-Clustererstellung Red Hat Azure OpenShift auf OpenShift 4 verfügbar

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Stephan Augsten

Der Open-Source-Spezialist Red Hat hat die Verfügbarkeit von Azure Red Hat OpenShift auf OpenShift 4 bekanntgegeben. Das Release bringt einige zusätzliche Funktionen mit.

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Red Hat Azure OpenShift auf OpenShift 4 ist ab sofort verfügbar.
Red Hat Azure OpenShift auf OpenShift 4 ist ab sofort verfügbar.
(Bild: Red Hat)

Azure Red Hat OpenShift ermöglicht die schnelle Cluster-Erstellung im Self-Service-Verfahren. Dabei handelt es sich um einen vollständig verwalteten Service mit Patching, Upgrades und Disaster Recovery. Zudem stehen proaktives 24/7-Management und Support durch Microsoft und Red Hat bereit.

Das neue Release führt einige zusätzliche Funktionen ein. Dazu zählt zum Beispiel der Cluster-Admin-Support: Wird die Cluster-Admin-Rolle auf den Azure-Red-Hat-OpenShift-Clustern aktiviert, steht volle Anpassungsfähigkeit zur Verfügung. Dies umfasst etwa die Ausführung privilegierter Container oder die Installation von Custom Resource Definitions (CRDs).

Ebenfalls neu ist Cluster Autoscaling zur automatischen Anpassung der Cluster-Größe an den aktuellen Bedarf. Red Hat hat zudem Azure-Verfügbarkeitszonen eingeführt. Dabei werden Cluster-Komponenten in unterstützten Regionen in drei Azure-Zonen bereitgestellt, was für hohe Verfügbarkeit sorgen soll.

Kernfunktionen auch auf Azure

Die Kernfunktionen von Red Hat OpenShift 4 sind auch auf Azure vorhanden. Dazu zählen beispielsweise Kubernetes 1.16 auf dem Container-basierten Betriebssystem Red Hat Enterprise Linux CoreOS, OpenShift Service Mesh für verbesserte Sicherheit und Netzwerksegmentierung von Microservices-Anwendungen sowie OpenShift Serverless zur Erstellung auf Null skalierbarer Anwendungen. Letztere verbrauchen nur dann Rechenressourcen, wenn Funktionen ausgeführt werden.

Detaillierte Informationen zu Azure Red Hat OpenShift auf OpenShift 4 hält ein Blog-Beitrag bereit.

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