Synopsys verbessert Security-Testing für Entwickler Rapid-Scan für Coverity SAST und Black Duck SCA

Redakteur: Stephan Augsten

Rapid-Scan-Funktionen helfen den Software-Testing- und Code-Analyse-Lösungen von Synopsys künftig auf die Sprünge. Cloud-native Anwendungen sollen sich dank dem „Shift left“ ebenso schnell absichern lassen, wie sie geschrieben werden.

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Neue Schnellscan-Funktionen von Synopsys sollen dabei helfen, Schwachstellen und anfällige Open-Source-Komponenten schnell aufzudecken.
Neue Schnellscan-Funktionen von Synopsys sollen dabei helfen, Schwachstellen und anfällige Open-Source-Komponenten schnell aufzudecken.
(© allvision – stock.adobe.com)

Synopsys schaltet neue Rapid-Scan-Funktionen in Coverity SAST (Static Application Security Testing) und den SCA-Lösungen (Software Composition Analysis) von Black Duck frei. Rapid Scan ist laut Hersteller für die frühen Phasen innerhalb der Entwicklung optimiert, insbesondere für Cloud-native Anwendungen und Infrastructure-as-Code (IaC).

Rapid Scan ergänze die herkömmlichen Tests der Anwendungssicherheit und greife sowohl bei proprietärem als auch bei Open Source-Code. Entwicklungsteams hätten damit die Möglichkeit, schnelle SAST- und SCA-Scans bei jedem Code Check-in oder in frühen Phasen des Builds durchzuführen, ohne die Pipeline zu verlangsamen.

Coverity Rapid Scan

In Coverity SAST soll Rapid Scan eine schnelle Sicherheitsanalyse von proprietärem Code ermöglichen, ob auf dem Desktop des Entwicklers oder in CI-, sprich Continuous-Integration-Pipelines wie GitLab und GitHub Actions. Der Coverity Rapid Scan ist für Cloud-native Anwendungen optimiert, die auf Infrastructure-as-Code-Frameworks wie Kubernetes, Terraform und CloudFormation und Microservices wie GraphQL, Kafka und Postman aufbauen. Rapid Scan erkennt häufige Sicherheitsschwachstellen sowie problematische Fehlkonfigurationen und einen fehlerhaften Gebrauch von APIs.

Black Duck Rapid Scan

Als Bestandteil von Black Duck SCA eignet sich Rapid Scan für eine schnelle Abhängigkeiten-Analyse durchführen. Damit lässt sich vor dem Release feststellen, ob eine verwendete Open-Source-Komponente gegen die Sicherheits- und Lizenzrichtlinien des Unternehmens verstößt. Ressourcenintensive SCA-Aktivitäten wie die Multi-Faktor-Open-Source-Erkennung und die Erstellung einer vollständigen Software-Stückliste verrschiebt Black Duck Rapid Scan auf spätere Phasen des SDLC.

Intelligent Orchestration und Rapid Scan

Die Rapid-Scan-Funktionen von Coverity und Black Duck lassen sich auch in Verbindung mit der Intelligent-Orchestration-Lösung von Synopsys nutzen. Hier lösen sie auf Basis von Ereignissen in der CI-Pipeline automatisch schnelle SAST- und SCA-Scans aus. Vollständige Coverity- und Black Duck-Scans werden dann in späteren Phasen der Pipeline ausgeführt, wenn die Qualität und Sicherheit einer Anwendung vor der Bereitstellung validiert werden soll.

Weitere Informationen zu Rapid Scan finden Interessierte auf der Coverity- und auf der Black-Duck-Webseite.

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