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Verbesserungen für Embarcadero-Entwicklungsumgebung RAD Studio mit iOS- und Android-Support

Autor: Stephan Augsten

Die Entwicklungsumgebung RAD Studio 10.2 Tokyo von Embarcadero hat etliche Verbesserungen erhalten. Ab der Professional Edition lassen sich nun Cross-Platform-Apps für Windows, macOS, Android und iOS erstellen.

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Mit dem dritten Release erhält das RAD Studio unter anderem FireMonkey-Templates.
Mit dem dritten Release erhält das RAD Studio unter anderem FireMonkey-Templates.
(Bild: Embarcadero)

Das dritte Release der Entwicklungsumgebung RAD Studio trägt die Versionsnummer 10.2.3. umfassende Optimierungen bei der visuellen Darstellung vorgenommen. Entwickler können nun Ihre Applikationen auf der Basis der Komponentenbibliothek Visual Component Library (VCL) für 2K- und 4K-Monitore sowie verschiedene Größenskalierungen bereitstellen.

Das Embarcadero-eigene GUI-Framework FireMonkey (FMX) hat mit dem Update ebenfalls Verbesserungen erfahren. Enthalten sind nun eine Reihe von Vorlagen für Benutzeroberflächen, die das Erstellen von Multi-Device-Applikationen vereinfachen sollen. Hierzu zählen beispielsweise Templates für das Erstellen von Login- oder Konfigurations-Screens.

Als Konglomerat der beiden Embarcadero-Hauptprodukte Delphi und C++-Builder bietet das RAD Studio in Version 10.2.3 neue C++-Funktionen inklusive einer CMake- Befehlszeilenunterstützung. Für moderne Web-Anwendungen ist die Unterstützung von RAD-Server ausgeweitet wurden. Vereinfacht wurde die Entwicklung eines RAD Server-Backends für einen Sencha Ext JS-Client.

Kunden mit aktivem Update-Abonnement erhalten nunmehr die Möglichkeit, Apps auch für iOS und Android zu erstellen. Ab der Professional Edition kann man jetzt geräteübergreifende Applikationen für Windows, macOS, Android nd iOS erstellen. Die kompletten Informationen zu den Änderungen finden sich in der Online-Dokumentation zu RAD Studio 10.2.3.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider