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Puppet-Module entwickeln, testen und bereitstellen Puppet Development Kit vereint Developer Tools

| Autor: Stephan Augsten

Für Entwickler von Puppet-Modulen steht seit August ein spezielles Puppet Development Kit, kurz PDK, zum Download bereit. Dieses vereint unter einer Oberfläche verschiedene Tools, die bei der Entwicklung von Puppet-Modulen helfen.

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Sobald man eigenen Code zu generierten Modulen hinzufügt, sollte man diesen erneut testen.
Sobald man eigenen Code zu generierten Modulen hinzufügt, sollte man diesen erneut testen.
(Bild: Puppet Labs)

Um Probleme innerhalb ihres Codes aufzuspüren, können Entwickler von Puppet-Modulen schon seit längerem auf Werkzeuge wie puppet-lint und rspec-puppet zurückgreifen. Allerdings musste man die entsprechenden Tools bislang eigenständig suchen, installieren und selbst herausfinden, wie man sie effektiv nutzt.

Mit dem Puppet Development Kit will Puppet Labs nun eine schnellere Entwickelung der Module sorgen. Dabei helfen Best Practices und integrierte Tools, mit denen sich die Puppet-Module nicht nur entwickeln, sondern auch testen und veröffentlichen lassen.

Neu ist dabei eine Befehlszeilen-Schnittstelle (CLI) mit dem Namen pdk, die das Erstellen, Entwickeln und Testen von Modulen über eine einheitliche Schnittstelle ermöglichen soll. Damit haben Developer einen konsistenten Zugriff auf puppet-lint, puppet-syntax, metadata-json-lint, rspec-puppet, rspec-puppet-facts und andere Werkzeuge.

Die aus Kunden, Nutzern und Partnern bestehende Puppet-Community hat bereits mehr als 5.000 Modulen über Puppet Forge bereitgestellt. Diese helfen den andern Mitgliedern dabei, verschiedenste IT-Komponenten zu automatisieren – von Apache NTp und DNS über IIS, WebSphere, Microsoft Azure und Splunk bis hin zu Docker und anderen.

Das Puppet Development Kit wurde insbesondere mit Blick auf eine bessere Windows-Unterstützung entwickelt. Sobald das Puppet Development Kit auf einem Windows-Rechner installiert wurde, kann der Entwickler mit seiner Arbeit über die PowerShell-Konsole beginnen. Puppet Labs weist aber darauf hin, dass auch für Mac OS X und Linux native PDK-Pakete als Download erhältlich sind.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider