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Software agil entwickeln Programmieren in der Cloud

Autor / Redakteur: Andreas Gräfe* / Florian Karlstetter

Investitionskosten sparen, gleichzeitig flexibel skalieren und bei Tests auf mehr Performance zurückgreifen: Das sind nur einige Vorteile der Cloud. Auch Software-Entwicklern kann sie die Arbeit erleichtern. Bevor Unternehmen aber Cloud-Ressourcen buchen, sollten sie sich über die Auswahl der richtigen Services für die Software-Entwicklung Gedanken machen.

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Agile Software-Entwicklung mal anders: „Pay as you use“ statt eigener IT-Infrastruktur - Programmieren in der Cloud.
Agile Software-Entwicklung mal anders: „Pay as you use“ statt eigener IT-Infrastruktur - Programmieren in der Cloud.
(Bild: © elen31 - stock.adobe.com)

Ein Software-Entwickler arbeitet im Regelfall an einem Rechner mit der benötigten Anwendung und hat Zugriff auf die Aufgabenverteilung, Ticketsysteme und den Prozess im Application Lifecycle Management (ALM). Ob im Hintergrund eine Cloud steht oder eine On-Premises-Infrastruktur, macht für ihn auf den ersten Blick keinen allzu großen Unterschied. Dennoch gibt es ihn und er ist erheblich, denn Anwendungen lassen sich in der Wolke viel flexibler entwickeln. Ändern sich die Ressourcenanforderungen, ist die Cloud-Plattform entsprechend skalierbar und deckt den Bedarf automatisch. Zusätzlich stehen dort deutlich mehr Services etwa für Qualitätssicherung und Tests zur Verfügung.

Flexible Cloud-Umgebungen fördern ebenso den rasant fortschreitenden Trend, Software-Projekte agil statt im klassischen Wasserfall-Modell umzusetzen. Denn Kunden möchten sich heute stets über den aktuellen Stand eines Projektes informieren und regelmäßig Bescheid wissen, wie ihre Investitionen eingesetzt werden. Die Entwickler bekommen so schon während des Projektes Rückmeldung von ihren Auftraggebern und können ihr Produkt noch in der Entstehung neuen Vorgaben anpassen – dafür benötigen sie eine flexible Entwicklungsumgebung. Damit die Informationen zwischen den Projektbeteiligten kontinuierlich fließen, nutzen sie beispielsweise zeitgemäße Ticket- oder Feedbacksysteme, während zahlreiche Software-as-a-Service-Lösungen den gesamten ALM-Prozess unterstützen.