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30.11.2022

Energie und Kosten sparen mit Systemen von INIT

Karlsruhe, 30.11.2022 (PresseBox) - Verkehrsbetriebe in aller Welt ächzen unter einer nie gekannten Kostenlast für Energie und Ressourcen. Dies zwingt zur Überprüfung aller Prozesse und Analyse aller......

Karlsruhe, 30.11.2022 (PresseBox) - Verkehrsbetriebe in aller Welt ächzen unter einer nie gekannten Kostenlast für Energie und Ressourcen. Dies zwingt zur Überprüfung aller Prozesse und Analyse aller Unternehmensbereiche, um Kosteneinsparpotentiale zu heben. Einsparungen können sowohl in der Planung, als auch im operativen Betrieb und im Depot erzielt werden. Schnelle Lösungen sind gefragt. Hier setzen die Systeme von INIT an. Sie helfen Verkehrsunternehmen, schnell und effektiv Energie und Kosten zu sparen.

Energieeffizentes Fahren mit dem Assistenzsystem MOBILEefficiency

Wenige Faktoren wirken sich so maßgeblich auf den Energieverbrauch der Busflotte aus wie das Fahrverhalten des Fahrpersonals. Wie groß das Einsparpotenzial ist, zeigt eine Studie des US-Energieministeriums: Aggressives, nicht angepasstes Fahrverhalten führt zu einem zwischen 10 und 40 Prozent höheren Kraftstoffverbrauch. Bei den aktuellen Preisen ein Wert, der jede Kostenkalkulation explodieren lässt. Gleiches gilt für das Stehen der Fahrzeuge mit laufendem Motor. Um energieeffizientes Verhalten zu fördern, hat INIT mit MOBILEefficiency ein Assistenzsystem entwickelt, das ressourcenschonendes Fahren unterstützt und für dieselbetriebene Fahrzeuge ebenso geeignet ist wie für Elektrobusse. Dabei erkennt der Bordrechner z. B. zu starkes Bremsen oder Beschleunigen, zu lange Standzeiten bei laufendem Motor, schnelle Kurvenfahrten sowie Überschreiten der definierten Geschwindigkeit und gibt dem Fahrer in Echtzeit eine Rückmeldung. So unterstützt MOBILEefficiency zielgerichtet sicheres und wirtschaftliches Fahrverhalten. Der Bordcomputer übermittelt das Protokoll der gesamten Fahrt auch an das Zentralsystem, wo diese Daten anonymisiert weiter genutzt und zur Fahrerschulung verwendet werden können. MOBILEefficiency stellt so sicher, dass Fahrzeuge wirtschaftlich betrieben werden.

Energie sparen durch bedarfsorientierte Fahrten

In Zeiten steigender Energiepreise lohnt es sich auch besonders, der Fragestellung nachzugehen, ob sich Einzelfahrten oder ganze Linien durch ein auf Fahrgastanforderungen abgestimmtes Bedarfsverkehrsangebot ersetzen lassen. Vor allem zu nachfrageschwachen Zeiten sowie in Randgebieten und ländlich geprägten Regionen können Betriebskosten so deutlich reduziert werden. Mit der Buchungs- und Steuerungslösung für Bedarfsverkehr MOBILE-FLEX von INIT bleiben Fahrgäste mobil, während Verkehrsunternehmen Fahrwege reduzieren und somit Energiekosten einsparen können – insbesondere, wenn auch auf kleinere Fahrzeuge zurückgegriffen wird. Wichtiger Bestandteil von MOBILE-FLEX ist eine Buchungs-App, die es Fahrgästen erlaubt, Fahrten anzufragen, zu buchen und zu stornieren. Auf Basis der Fahrtanfragen berechnet ein innovativer, auf künstlicher Intelligenz basierender, selbstlernender Optimierungsalgorithmus die kundenfreundlichste und wirtschaftlichste Route. MOBILE-FLEX umfasst darüber hinaus die Integration des On-Demand-Angebotes in das Leitsystem, eine zentrale Buchungs- und Auskunftsplattform sowie die Information des Fahrpersonals über gebuchte Fahrgäste per Bordrechner oder auf dem Smartphone.

Kosteneffiziente Planung durch Einsparung von Fahrwegen

Den Ansatz, unnötige Fahrstrecken zu vermeiden, unterstützt INIT auch bereits in der Fahr-, Umlauf- und Dienstplanung. Dazu trägt MOBILEopti2 bei, INITs Modul zur integrierten Optimierung von Diensten und Umläufen. Nachdem der Fahrplan erstellt ist, wird das Optimierungstool gestartet, das in einem integrierten Ansatz optimierte Umläufe und Dienste ausgibt. Dabei kann der Fokus auch auf die Vermeidung von Leerfahrten gelegt werden – eine einfach zu nutzende Stellschraube zur Einsparung von Kraftstoff. Eine wesentliche Funktion des Optimierungstools liegt im sogenannten Tripshifting: Dabei wird MOBILEopti2 die Möglichkeit gegeben, Fahrten (in der Regel Schul- oder Verstärkerfahrten) um beispielsweise eine oder zwei Minuten nach vorne oder hinten zu schieben, sodass ein Fahrzeug zusätzliche Fahrten übernehmen kann. Speziell in den Früh- oder Nachmittagsspitzenzeiten lassen sich dadurch Leerfahrten einsparen. Auch die Standzeiten zwischen zwei Fahrten sind ein Energiekostenfaktor, denn auch im Leerlauf wird, unter anderem für Heizen oder Kühlen, Kraftstoff bzw. Strom verbraucht. Auch hier unterstützt MOBILEopti2 dabei, das vorhandene Einsparpotenzial auszunutzen.

Energiekosten sparen beim Betrieb von Elektrobussen

Gerade für Verkehrsunternehmen, die ihre Flotten bereits auf Elektromobilität umgestellt haben, ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten, ihre Energiekosten weiter nachhaltig zu reduzieren, denn Energie wird aufgrund der weltpolitischen Lage dauerhaft teuer bleiben. Umso wichtiger werden hier in Zukunft die Optimierung der Ladevorgänge sowie eine genaue Prognose der Reichweite der Elektrobusse. Das intelligente Lademanagementsystem MOBILEcharge sowie das System für Reichweitenprognose MOBILErange von INIT setzen dies effektiv um. MOBILEcharge sorgt dafür, dass die Fahrzeuge stets pünktlich, bedarfsgerecht und kostenoptimiert geladen werden. Da der zu entrichtende Strompreis in erster Linie von der maximalen Ladeleistung abhängt, geht es vorrangig darum, diese zu reduzieren. In der Praxis bedeutet das, dass die Fahrzeuge bei Einfahrt ins Depot an das Ladekabel angeschlossen werden, der Ladevorgang aber auf Basis eines optimierten Ladeplans zu einem späteren Zeitpunkt und mit einer geringeren Ladeleistung beginnt. Werden zusätzlich noch variable Stromtarife genutzt, so lässt sich mit MOBILEcharge eine Ersparnis bei den Stromkosten um insgesamt etwa 20 Prozent erreichen. MOBILEcharge ist bereits in vielen Verkehrsunternehmen weltweit im Einsatz.

Die genaue Kenntnis der Reichweiten ist für den Betrieb von E-Fahrzeugen ebenso wichtig: Idealerweise bildet die Prognose den tatsächlichen Stromverbrauch im Laufe des Betriebstags genau ab. Das hat den Vorteil, dass weniger Reserven mit einkalkuliert werden müssen und die Elektro-Flotte effizienter eingesetzt werden kann. So trägt MOBILErange dazu bei, die Energiekosten für Verkehrsbetriebe durch eine effizientere Nutzung der Elektrofahrzeuge weiter zu reduzieren.
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