Plattform ausgebaut Oracle stellt Java 16 vor

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Stephan Augsten

Ab sofort bietet Oracle Java 16 und das entsprechende JDK, sprich Java Development Kit an. Im Zuge der Aktualisierung wurden insgesamt 17 neue Erweiterungen eingeführt, die für höhere Produktivität sorgen sollen.

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Java ist ab sofort in Version 16 verfügbar.
Java ist ab sofort in Version 16 verfügbar.
(Bild: Oracle)

Zu den Neuheiten zählen die nun finalisierten Funktionen Pattern Matching for instanceof und Records, die erstmals in Java 14 vorgestellt wurden. Zudem können Entwickler nun das Packaging Tool nutzen, um in sich geschlossene Java-Anwendungen auszuliefern. Verbesserungen finden sich in Elastic Metaspace und im Concurrent Thread-Stack Processing, wo beseitigte Flaschenhälse und optimiertes Speichermanagement für höhere Performance sorgen.

Oracle hat zudem die Unterstützung für UNIX-Domain Socket Channels ausgebaut und deckt nun alle diesbezüglich gängigen Features ab. Weitere Neuerungen umfassen drei zusätzliche Inkubationsfunktionen – Vector API, Foreign Linker API und Foreign-Memory Access API. Die Funktion Sealed Classes ist als Preview an Bord. Außerdem wurden Ports für Alpine Linux und Windows/AArch64 ergänzt.

Planbare Updates

Bei seinen Java-Releases setzt Oracle auf einen sechsmonatigen Zyklus. Auf diese Weise können Entwickler auf einen vorhersehbaren Zeitplan bauen. Zudem stellt das Unternehmen damit nach eigenen Angaben einen stetigen Innovationsstrom sicher, der Performance, Stabilität und Sicherheit kontinuierlich verbessert. Dazu tragen auch die branchenweite Entwicklung mit offenen Reviews, wöchentlichen Builds und intensiver Zusammenarbeit mit der weltweiten Java-Entwickler-Community bei.

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