Synopsys ehrt quelloffene Newcomer-Projekte

Open Source Rookies of the Year 2018

| Autor: Stephan Augsten

In langjähriger Tradition hat Synopsys die Open Source Rookies of the Year 2018 benannt.
In langjähriger Tradition hat Synopsys die Open Source Rookies of the Year 2018 benannt. (Bild: Black Duck by Synopsys)

Mit dem Titel „Open Source Rookies of the Year“ adelte Black Duck jahrelang die besten neuen Open-Source-Projekte, Synopsys behält diese Tradition bei. Im Jahr 2018 kommen die Geehrten aus diversen Bereichen, darunter autonomes Fahren oder auch skalierbare Blockchains.

Bereits zum zehnten Mal werden 2018 die „Open Source Rookies of the Year“-Awards vergeben. Synopsys ehrt damit die besten neuen Open-Source-Projekte, die im Jahr 2017 begonnen wurden. Damit führt man die Tradition von Black Duck Software fort, das mittlerweile ein Teil von Synopsys ist und in der Vergangenheit ein gutes Näschen für interessante Newcomer hatte.

Etliche ehemalige Preisträger wie Ansible, Bootstrap, Docker, Kubernetes, NuGet und OpenStack entwickelten sich zu den einflussreichsten Open-Source-Projekten auf dem Markt: „Wir gehen davon aus, dass die diesjährigen Rookies da keine Ausnahme sein werden“, zeigt sich Patrick Carey, Director of Product Marketing bei Synopsys und Leiter des Auswahlprozesses zuversichtlich.

Der Anwendungsbereich spielt für den Rookie-Award eine untergeordnete Rolle, aktuelle Projekte befassen sich mit autonomem Fahren, skalierbaren Blockchains, der Orchestrierung von Virtual-Network-Funktionen (VNF) sowie Personal-Security- und Relationship-Management. Im Folgenden zählt Synopsys die Open Source Rookies oh the Year 2018 auf:

Open Network Automation Platform (ONAP): Unterstützt von Carrier- und Cloud-Mitgliedern, deren Mobilfunk-Kunden 60 Prozent des weltweiten Marktes repräsentieren, hat sich ONAP schnell zur wichtigsten Plattform für Open-Source-VNF-Orchestrierung entwickelt und wurde zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg von 5G-Mobilfunknetzen.

RChain: RChain will eine skalierbare, sichere und nachhaltige Blockchain bauen. Damit wollen sie eine dezentrale, unveränderbare und globale Infrastruktur implementieren.

Monica: Monica bezeichnet sich als Personal-Relationship-Managementsystem, das die Flexibilität einer klassischen „Rolodex“-Kartei mit der dynamischen Vielseitigkeit moderner sozialer Netzwerke kombiniert – ohne eines zu sein – und sich an die Open-Source-Gemeinschaft richtet, um Technologien und Strategien weiterzuentwickeln.

Apollo Auto: Mit Apollo, einer offenen Plattform für autonomes Fahren und flexibler Architektur, will Baidu den Weg für Innovationen frei machen. Apollo ermöglicht es Top-Anbietern, OEMs und Start-ups, ihre eigenen autonomen Fahrzeuge zu erstellen, ohne „das Rad neu erfinden“ zu müssen.

Haven: Das Guardian Projekt und die Freedom of the Press Foundation arbeiten zusammen, um (mit Haven) eine Anwendung für persönliche physische Sicherheit zu entwickeln, die situationsbezogene Informationen über die Umgebung eines mobilen Geräts übermittelt und dabei sichere Kommunikationstechnologien und Hardware nutzt, die bereits in Android-basierten Endgeräten vorhanden sind.

Prettier: Prettier bezeichnet sich selbst als Code-Formatierer, der das Ziel verfolgt, Konflikte zwischen Entwicklergruppen zu beenden und Probleme mit IDE-Formatierungen zu lösen, indem die Repräsentation von Code unabhängig von seiner ursprünglichen Konstruktion standardisiert wird, ohne die Ausführung zu beeinträchtigen.

Common Voice: Im Juni 2017 hat das Open Innovation Team von Mozilla Common Voice ins Leben gerufen – mit dem Ziel, die weltweit größte offene Sammlung von menschlichen Sprachdaten zu etablieren, um Start-ups, Innovatoren und Forschungsuniversitäten mit zuverlässigen Datensätzen für das Training von Machine-Learning-Modellen für Sprachtechnologien zu versorgen.

Mehr Informationen zu den Open Source Rookies of the Year 2018 auf der Black-Duck-Website.

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