Best Practices für den Umgang mit quelloffener Software Open-Source-Organisationen gründen Allianz

Redakteur: Stephan Augsten

Quelloffene Software soll auch langfristig einen festen Platz in Unternehmen und Verwaltungen einnehmen. Führende Open-Source-Organisationen formieren sich deshalb zur Open Source Program Office Alliance.

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Logo der OSPO.Zone Webseite.
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(Bild: OSPO Alliance)

Die Open Source Program Office (OSPO) Alliance ist eine Koalition gemeinnütziger europäischer Open-Source-Non-Profit-Organisationen. Hierzu zählen die OW2, die Eclipse Foundation, OpenForum Europe und die Foundation for Public Code. Weitere Unterstützer sind das Unternehmen Bosch, die Non-Profit-Organisation Software Heritage und auch das Fraunhofer FOKUS.

Ausgegebenes Ziel ist es, das Bewusstsein für Open Source in Europa und weltweit zu stärken. Gleichzeitig wolle man „den strukturierten und professionellen Umgang mit Open Source in Unternehmen und Verwaltungen […] fördern“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Basierend auf der OW2 Good Governance Initiative wird zudem eine OSPO.Zone-Webseite eingerichtet. Dort finden sich Best Practices und weiterführende Ressourcen für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen sowie Forschungs- und akademische Organisationen. Gleichsam soll die Seite der Allianz dazu dienen, sich mit OSPOs in ganz Europa und der Welt sowie mit unterstützenden Gemeinschaftsorganisationen zu vernetzen.

Fast zwei Jahre lang habe man nun die Good-Governance-Initiative aufgebaut, erinnert sich Cedric Thomas, Gründer und Executive Director von OW2: „Der naheliegende nächste Schritt ist, sie in die OSPO.Zone einzubringen, in der wir uns mit anderen europäischen Open-Source-Organisationen zusammenschließen, um die OSPO Alliance ins Leben zu rufen.“

Weitere Informationen erhalten Interessierte direkt auf der Webseite OSPO.Zone.

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