Alibaba und EIB investieren je 27 Millionen US-Dollar

Open-Source-Datenbank MariaDB erhält Finanzspritze

| Redakteur: Stephan Augsten

Investitionen sollen dabei helfen, MariaDB zu vergrößern und Neuerungen schneller voranzutreiben.
Investitionen sollen dabei helfen, MariaDB zu vergrößern und Neuerungen schneller voranzutreiben. (Bild: MariaDB.org)

Als Bestandteil vieler Linux-Distributionen kann die Open-Source-Datenbank MariaDB auf zahlreiche Unterstützter aus der Development-Community zählen. Doch auch finanziell haben sich in einem von Alibaba geführten Konsortium einmal mehr Helfer gefunden.

Insgesamt 54 Millionen US-Dollar konnte die MariaDB Corporation in diesem Jahr an Investitionen verbuchen. Die Hälfte davon wurde im Rahmen einer Serie-C-Finanzierung durch eine von Alibaba geführte Investorengruppe bereitgestellt. Dieser gehören auch die bereits bestehenden Investoren Intel Capital, California Technology Ventures, Tesi, SmartFin Capital und Open Ocean an. Weitere 27 Millionen US-Dollar hat jüngst die Europäische Investitionsbank (EIB) beigesteuert.

Michael Howard, CEO der MariaDB Corporation, erhofft sich von der Finanzspritze zusätzlichen Schwung: „Mit der neuen Finanzierungsrunde wird MariaDB ihr Wachstum weiter beschleunigen und gleichzeitig neue Lösungen für die Cloud und zur Automatisierung durch maschinelles Lernen anbieten.“

Ganz uneingenützig ist die Finanzierung natürlich nicht, denn MariaDB und die Cloud-Unternehmen von Alibaba arbeiteten bereits bei der Entwicklung wichtiger Merkmale wie AliSQL eng zusammen. AliSQL ist ein Cloud-taugliches Open-Source-Projekt, das Alibaba den Einsatz von MariaDB ermöglicht.

Auch andere Technologieriesen wie Facebook oder Tencent arbeiten bei der Entwicklung und Umsetzung wichtiger Funktionalitäten mit MariaDB zusammen. Dazu gehören unter anderem Multi-Source Replikation, Verschlüsselung oder Point-in-Time Rollback - Funktionen, die für neue und zukünftige Aufgaben wichtig sind.

MariaDB unterstützt alle Infrastruktur-Ansätze, also physische Server, virtuelle Maschinen, Container sowie öffentliche und private Clouds. Die Open-Source-Datenbank ist nicht nur für alle großen Linux-Distributionen einschließlich Debian und Ubuntu verfügbar, sondern bildet auch den Standard in OpenSUSE, Manjaro, Red Hat Enterprise Linux (RHEL), CentOS, Fedora, Arch Linux und SUSE Linux Enterprise. Die weltweite Reichweite beziffert MariaDB auf 60 Millionen Entwickler.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44983589 / Datenbanken)