Google Summer of Code 2018

Open-Source-Coding in der heißen Phase

| Autor / Redakteur: Mirco Lang / Stephan Augsten

Noch zwei Monate lang dauert die Programmierphase beim Google Summer of Code 2018.
Noch zwei Monate lang dauert die Programmierphase beim Google Summer of Code 2018. (Bild: Google Developers)

Der Google Summer of Code 2018 ist in vollem Gange: Studentische Software-Projekte wurden durch die Mentoren, allesamt Open-Source-Anbieter, geprüft und angenommen. Noch knapp zwei Monate ist Zeit für die eigentliche Programmierarbeit. Vor der ersten Evaluierungsphase nennen wir besonders interessante Projekte.

Der Google Summer of Code ist fester Bestandteil der Open-Source-Szene und kann beeindruckende Zahlen vorweisen: In 13 Jahren haben über 13.000 Studentinnen und Studenten aus 108 Ländern für 608 Organisationen über 33 Millionen Zeilen Code produziert. Zwischen Mai und dem 6. August werden noch einige hinzukommen. Eine komplette Timeline zum Summer of Code zeigt alle Schritte bis zu finalen Veröffentlichung der Resultate am 22. August.

In diesem Jahr haben sich 212 Open-Source-Organisationen als Mentoren gemeldet. Darunter finden sich Namen wie The Apache Software Foundation, die Blender Foundation, Debian, FFmpeg, Gnome, das GNU Project, LibreOffice, The Linux Foundation, das hierzulande bekannte Freifunk.net oder das Mediacenter Kodi.

Letzteres geht beispielsweise auch gleich mit zwei Projekten an den Start: Mehtab Zafar arbeitet an der Code-Analyse von Erweiterungen. Mohit Agarwal will derweil ein Tool erstellen, mit dem sich Intros und Outros von Serien automatisch erkennen und später überspringen lassen.

Die Projektliste ist lang. Viele Anliegen nehmen dabei kleine Verbesserungen an den Innereien diverser Tools vor, die für nicht involvierte Programmierer oder gar Anwender kaum spannend und/oder verständlich sind. Doch es gibt auch viele Ansätze, die direkten Nutzen erzeugen wollen. Daher hier ein paar spannende Einstiegspunkte:

Die meisten größeren Organisationen betreuen gleich mehrere Projekte. Aber auch unter den unbekannteren Namen finden sich viele interessante Entwicklungen. So will Hanqing Zhao etwa eine Kalender-Ansicht für den aufstrebenden Daten-Visualisierer Kibana von Elastic erstellen. Es lohnt sich, einen Blick in die Projektliste zu werfen.

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