Azure-Services, Container und Internet of Things

Neue Tools und Dienste auf der Microsoft Build

| Autor: Stephan Augsten

Auf der Build 2018 in Seattle hat Microsoft diverse Developer-Werkzeuge und -Dienste angekündigt.
Auf der Build 2018 in Seattle hat Microsoft diverse Developer-Werkzeuge und -Dienste angekündigt. (Bild: Microsoft)

Auf der Entwicklerkonferenz MS Build liegt der diesjährige Schwerpunkt zwar auf Künstlicher Intelligenz. Trotzdem hat Microsoft auch andere Developer-Tools und -Dienste für die plattformübergreifende Entwicklung in allen Programmiersprachen angekündigt.

Ein neuer Microsoft-Dienst für Developer ist bereits in wenigen Wochen verfügbar und wird im Azure-Portal mit anderen Entwickler-, DevOps- und Monitoring-Tools integriert: Der sogenannte Azure Kubernetes Service (AKS) soll die Entwicklung und Ausführung von containerbasierten Anwendungen ohne tiefgreifende Kubernetes-Kenntnisse ermöglichen. Mit AKS für Azure IoT Edge stellt Microsoft Kubernetes außerdem für Edge-Geräte bereit.

Vorabversionen sind von Visual Studio IntelliCode und Visual Studio Live Share erhältlich. IntelliCode soll die Softwareentwicklung um künstliche Intelligenz erweitern und Empfehlungen zur Verbesserung der Codequalität und -produktivität geben. Live Share erlaubt derweil eine einfachere und sicherere Interaktion in Echtzeit innerhalb des Developer-Teams.

Im Zuge einer Partnerschaft mit GitHub will Microsoft zudem die DevOps-Dienste von Azure für GitHub-Kunden bereitstellen. Außerdem wird über die Code-Hosting-Plattform das Visual Studio App Center bereitgestellt. Damit können GitHub-Entwickler mobile Anwendungen für Geräte unter iOS, Android, Windows und macOS X erstellen und DevOps-Prozesse direkt auf GitHub automatisieren. Die ebenfalls ab sofort verfügbare Microsoft Azure Blockchain Workbench realisiert ein Azure-gestütztes Blockchain-Netzwerk in Verbindung mit Cloud-Diensten wie Azure Active Directory, Key Vault und SQL Database.

Verschiedene Änderungen und Neuerungen hat Microsoft in den Bereichen Cloud und Edge Computing angekündigt. So wird die Azure IoT Edge Runtime künftig Open Source, der Custom Vision Service für maschinelles Sehen lässt sich künftig über Azure IoT Edge und somit ohne Cloud-Verbindung ausführen. Der Drohnen-Hersteller bietet ein SDK für Windows-10-PCs an und setzt auf Microsoft Azure als bevorzugte Cloud-Plattform. Im Rahmen einer weiteren Partnerschaft mit dem Halbleiterhersteller Qualcomm wurde außerdem ein Vision AI Developer Kit entwickelt, das auf Azure IoT Edge ausgeführt wird.

Um die Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz voranzutreiben, hat Microsoft außerdem die Initiative AI for Accessibility ins Leben gerufen. Das fünfjährige Programm mit einem Volumen von über 25 Millionen US-Dollar soll Menschen mit Beeinträchtigungen durch Sprachtext-Übersetzungen, visuelle Bilderkennung und Textfunktionen im Alltag helfen. Finanziell unterstützt werden KI-Forscher und -Entwickler, Universitäten und NGOs sowie interessante Projekte. Microsoft hofft auf Know-how-Vermittlung und verbesserten Zugang zu den Angeboten.

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