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Polyglot-Notebook mit Scala- und Spark-Unterstützung Netflix macht Polynote zum Open-Source-Projekt

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Netflix will das Polyglot-Notebook Polynote als quelloffene Lösung bereitstellen. Polynote bietet Unterstützung für Scala und lässt sich mit Apache Spark integrieren

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Polynote ermöglicht es, mehrere Sprachen wie Scala, Python und SQL für Datenanalysen zu nutzen.
Polynote ermöglicht es, mehrere Sprachen wie Scala, Python und SQL für Datenanalysen zu nutzen.
(Bild: Polynote.org)

Polynote unterstützt Scala und bietet eine Mehrsprachen-Interoperabilität mit Python und SQL. Generell besteht beim maschinellen Lernen Bedarf an mehrsprachiger Unterstützung, da in diesem Bereich meistens mehreren Programmiersprachen gearbeitet wird.

Das „polyglotte Notebook“ soll es Datenwissenschaftlern ermöglichen, ihre JVM-basierte maschinelle Lernplattformen in Pythons Ökosystem für maschinelles Lernen und Visualisierung zu integrieren. Zusätzlich haben die Entwickler IDE-ähnliche Funktionen wie Autovervollständigung, Fehlerhervorhebung und einen Rich-Text-Editor hinzugefügt. Dieser bietet auch die Unterstützung von LaTeX.

Polynote speichert seine Konfigurations- und Abhängigkeitsinformationen direkt im Notebook. Dadurch können Datenwissenschaftler auf externe Dateien oder eine Cluster/Server-Konfiguration verzichten. Polynote kann in die beiden beliebten Open-Source-Visualisierungsbibliotheken Vega und Matplotlib integriert werden.

Polynote berücksichtigt die Position einer Zelle im Notebook bei der Ausführung. Die Polynote-Benutzeroberfläche bietet auf einen Blick Einblicke in den Zustand des Kernels, indem sie den Kernelstatus anzeigt, aktuell laufenden Zellcode hervorhebt und aktuell ausgeführte Aufgaben anzeigt. Jede Zelle in einem Notebook kann in einer anderen Sprache geschrieben werden, wobei die Variablen zwischen ihnen geteilt werden.

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