Neues vom Datenbankspezialisten MongoDB – von Updates und Geschäftserfolg

Von Martin Hensel

Der Datenbankspezialist MongoDB hat einige Neuigkeiten bekanntgegeben. Dazu zählen eine neue Funktion der Datenbankplattform MongoDB 5.3, die Erweiterung der Kooperation mit AWS sowie aktuelle Geschäftszahlen.

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MongoDB 5.3 ermöglicht das Schließen von Lücken in Zeitreihendaten.
MongoDB 5.3 ermöglicht das Schließen von Lücken in Zeitreihendaten.
(Bild: MongoDB)

In der ab sofort verfügbaren Version 5.3 bietet die Datenbankplattform MongoDB nun eine neue Funktion, um Lücken in Zeitreihendaten zu schließen. Um letztere sinnvoll auszuwerten, sind kontinuierliche Daten erforderlich. In der Praxis entstehen jedoch Lücken, etwa bedingt durch den Ausfall von IoT-Sensoren.

MongoDB 5.3 bietet hierfür nun die Aggregationsstufen „$densify“ und „$fill“. Mit „$densify“ lassen sich neue Dokumente erstellen, um Lücken im zeitlichen oder numerischen Bereich zu schließen. „$fill“ setzt dagegen Werte für Felder, wenn ein Wert gleich Null ist oder fehlt. Zum Ersatz fehlender Werte kommen eine Konstante oder lineare Interpolation zum Einsatz. Dabei wird entweder die letzte Beobachtung übernommen oder die nächste Beobachtung rückwirkend übertragen. Laut MongoDB waren derart komplexe Analysen bislang nur in spezialisierten Zeitreihendatenbanken oder Data Warehouses möglich sowie mit hohem Aufwand und Kosten verbunden.

Zusammenarbeit mit AWS intensiviert

Der Datenbankspezialist gab zudem bekannt, die bestehende Kooperation mit AWS zu erweitern. Im Mittelpunkt stehen dabei eine verbesserte Nutzung von MongoDB Atlas auf AWS sowie eine einfachere Migration in die Cloud. So soll unter anderem der Wechsel von lokalen Rechenzentren zu MongoDB Atlas auf AWS vereinfacht werden.

Die Partner wollen außerdem die Qualifizierung von Entwicklern durch gemeinsame Schulungsangebote vorantreiben. Kostenlose Testversionen sollen Start-ups dabei unterstützen, ihre Produkte schneller auf den Markt zu bringen. Zudem haben MongoDB und AWS bereits ein „Pay as you go“-Angebot für MongoDB Atlas auf dem AWS Marketplace eingeführt.

Erfolgreiche Geschäfte

MongoDB gab auch Zahlen zum vierten Quartal und zum Geschäftsjahr 2021/2022 bekannt, das am 31. Januar endete. Demnach konnte das Unternehmen im letzten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres ein Umsatzwachstum von 56 Prozent auf 266,5 Millionen US-Dollar verzeichnen.

Insgesamt stieg der Umsatz über das gesamte Jahr hinweg auf 873,8 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der Kunden nahm von 24.800 auf mehr als 33.000 zu.

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