Entwicklerkonferenz Connect();

Microsoft setzt auf Open Source und KI

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Bei der Microsoft Connect(); wurden zahlreiche Neuheiten vorgestellt.
Bei der Microsoft Connect(); wurden zahlreiche Neuheiten vorgestellt. (Bild: Microsoft)

Mitte November fand Microsofts virtuelle Entwicklerkonferenz Connect(); 2017 statt. In diesem Rahmen wurden zahlreiche Produkte und Partnerschaften rund um Azure und die Cross-Platform-Entwicklerwerkzeuge vorgestellt.

Die jährliche Konferenz fand unter dem Motto „Build apps of the future today“ statt und konnte via Livestream weltweit verfolgt werden. Microsoft gab während der Veranstaltung eine Vielzahl an Neuerungen bekannt. So wurden eine Reihe an Open-Source-Tools für die Datenauswertung und -verwaltung vorgestellt. Dazu zählt eine Preview von Azure Databricks, die in Zusammenarbeit mit den Gründern von Apache Spark entstand. Dabei handelt es sich um eine schnelle, einfache und kollaborative Analyseplattform, die nativ mit Plattformen wie Azure SQL Data Warehouse, Azure Storage, Azure Active Directory oder Power BI zusammenarbeitet. Sie soll damit die Erstellung moderner Data Warehouses erleichtern.

Gezeigt wurde außerdem eine Preview der Cassandra API für Azure Cosmos DB, die den Betrieb direkt in Azure ermöglicht. Zudem wird GitHub im Zuge der Kooperation mit Microsoft künftig Git Virtual File Systems (GVFS) unterstützen, das unter anderem die Virtualisierung des Dateisystems unterhalb eines Repositories möglich macht. Der Redmonder Konzern wird sich außerdem in Zukunft als Platinum-Mitglied in der MariaDB Foundation engagieren und kündigte bereits eine entsprechende Version der Azure Database an.

Mehr Produktivität und IoT

Während der Connect(); 2017 wurden auch neue Visual-Studio- und Azure-Tools für mehr Produktivität präsentiert. Darunter beispielsweise das nun verfügbare Visual Studio App Center für schnelle App-Entwicklung, Visual Studio Live Share zum gemeinsamen Bearbeiten von Code sowie Azure DevOps Projects. Letzteres ermöglicht Entwicklern jeder Sprache und Plattform die Konfiguration einer vollständigen DevOps-Pipeline und die Verbindung zu Azure in weniger als fünf Minuten. Microsoft zeigte zudem, wie künftig Apps und IoT-Lösungen mit Advanced Analytics und KI angereichert werden. So gab es eine Preview von Azure IoT Edge zu sehen, das in Verbindung mit Azure Machine Learning, Azure Functions und Azure Stream Analytics sowie Advanced Analytics in Edge Device integriert ist. Die Visual Studio Tools for AI sollen dagegen die Entwicklung von KI-Modellen in Visual Studio auf Basis unterschiedlicher Frameworks und Sprachen erleichtern.

Zudem wurde der Einsatz von KI-Diensten wie dem Cognitive Toolkit, TensorFlow oder des Machine-Learning-Frameworks Caffe vereinfacht. Microsoft bietet zusätzlich die Services für Azure SQL Database Machine Learning als Preview an. Durch die Unterstützung von R-Modellen innerhalb der SQL-Datenbank können Data Scientists Modelle in Azure Machine Learning entwickeln, trainieren und diese Modelle für valide Vorhersagen direkt in der Azure-SQL-Datenbank bereitstellen. Die ermöglichen damit, große Datenmengen in SQL-Datenbanken direkt für Machine Learning zu nutzen. Zudem werden Sicherheitsrisiken reduziert, da die Daten bei der Bearbeitung die Datenbank nicht verlassen.

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