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Open-Source-Tool Microsoft Azure Draft für Kubernetes

| Autor: Stephan Augsten

Das Orchestrierungstool Kubernetes ist seit Februar 2017 über den Azure Container Service verfügbar. Nun will Microsoft mit Azure Draft für eine einfachere Verwendung von Kubernetes sorgen.

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Das Containerisieren und Ändern von Anwendungen soll mit Azure Draft besonders einfach von der Hand gehen.
Das Containerisieren und Ändern von Anwendungen soll mit Azure Draft besonders einfach von der Hand gehen.
(Bild: Microsoft)

Azure Draft ist Open Source und im Rahmen des Azure Container Service über GitHub verfügbar. Das Tool erlaubt es mittels zweier Kommandos, dass Entwickler unkompliziert an Container-basierten Anwendungen arbeiten können. Dafür sind Microsoft zufolge weder tiefgreifendes Wissen über Docker oder Kubernetes noch eine Installation der beiden Technologien vonnöten.

Anwendungen lassen sich basierend auf sogenannten Draft Packs mit dem Kommando „draft create“ containerisieren. Das Deployment in einer Kubernetes-Developer-Sandbox wird mittels „draft up“ realisiert, die Anwendung ist dann über eine öffentliche URL erreichbar. Änderungen an der Anwendung lassen sich in einem lokalen Editor vornehmen und sekundenschnell ausrollen.

Azure Draft unterstützt unterschiedliche Sprachen, darunter Python, Node.js, Java, Ruby, PHP und Go. Inspiriert wurde das neue Tool von Platform-as-a-Service-Diensten wie Deis und Cloud Foundry. Einen Einblick in die Bedienung von Azure Draft gibt ein Blog-Eintrag von Gabe Monroy, PM Lead Containers, Microsoft Azure bei Microsoft.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider