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Potenzielles Upgrade für Team Foundation Server Microsoft Azure DevOps Server 2019 RC1 verfügbar

| Redakteur: Stephan Augsten

Microsoft hat mit dem Azure DevOps Server 2019 RC1 den ersten Release Candidate einer On-Premises-Plattform für „Azure DevOps“ veröffentlicht. Damit spricht der Hersteller Kunden an, die eine isolierte Umgebung benötigen oder in einer Region ohne Azure-Anbindung beheimatet sind.

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Mit dem Microsoft Azure DevOps Server 2019 erhalten Unternehmen granulare Einblicke in die DevOps-Pipeline.
Mit dem Microsoft Azure DevOps Server 2019 erhalten Unternehmen granulare Einblicke in die DevOps-Pipeline.
(Bild: Microsoft)

Der erste Release Candidate (RC1) von Azure DevOps Server 2019 steht schon auf der Microsoft-Website zum Download bereit (Weblinks s.u.). Analog zur neuesten Version des Team Foundation Server (TFS) wurde für eine konsistente Erfahrung auch im Falle dieser Lösung die „Azure DevOps“-Benutzeroberfläche umgesetzt.

Aufgrund einer Go-Live-Lizenz ist es prinzipiell möglich, den Azure DevOps Server 2019 RC1 im produktiven Einsatz zu nutzen. Vor einem Upgrade in der Produktivumgebung rät Microsoft allerdings dazu, interne Dokumentationen anzupassen und Schulungen vorzunehmen, da Benutzer unter Azure DevOps Server nur noch die neue Benutzeroberfläche sehen.

Neben dem gängigen SQL-Server-Support bietet der DevOps-Server auch Unterstützung für Azure SQL. So ist es möglich, Azure DevOps über einen lokalen SQL-Server im eigenen Rechenzentrum anzubinden oder in der Cloud selbst zu hosten und mit Azure SQL zu nutzen. Somit bleibt es dem Kunden überlassen, inwieweit er eine Hybrid-Cloud mit lokalen Installationen, einer eigenen Cloud oder den Microsoft-Cloud-Services umsetzt.

Um einen genauen Überblick über die Anwendungsbereitstellung bieten zu können, verfügt Azure DevOps Server 2019 über eine neue Release-Management-Schnittstelle. Bis ins kleinste Detail soll sich dabei nachverfolgen lassen, welche Teile in welchen Umgebungen eingesetzt werden und warum. Entsprechende Agenten werden für Windows, macOS und Linux mitgeliefert und lassen sich beliebig on-premises oder in der Cloud kombinieren.

Der TFS 2018 lässt sich direkt auf Azure DevOps Server aktualisieren, da dieser bereits dieselben Betriebssysteme und SQL Server unterstützt. Grundsätzlich lässt sich aber jeder Team Foundation Server ab Version 2012 oder neuer upgraden. Mit dem TFS 2010 oder früher sind vor einer Aktualisierung einige Zwischenschritte erforderlich, weitere Informationen finden sich auf der Installationsseite.

Microsoft hofft auf möglichst breites Feedback von Admins, die die Lösung selbst vor Ort oder in der Cloud hosten und/oder ihre bestehenden TFS-Instanzen auf Azure DevOps Server aktualisieren. Fragen und Rückmeldungen nimmt Microsoft über die „Webseite der Azure DevOps Developer Community entgegen.

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