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Consol gibt Tipps für agile IT Microservices und Container auch im Mittelstand nutzen

Autor: Stephan Augsten

Bei Entwicklungsprojekten setzen vor allem Großunternehmen auf Microservices und Container. Der Mittelstand hat trotz Aussicht auf eine agile und flexible IT hingegen noch Nachholbedarf, meint Consol. Der Service-Anbieter gibt deshalb ein paar grundlegende Tipps.

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IT-Techniken wie Microservices und Container können auch das Geschäft im Mittelstand vorantreiben.
IT-Techniken wie Microservices und Container können auch das Geschäft im Mittelstand vorantreiben.
(Bild gemeinfrei: Ram Kumar - Pexels.com)

Die IT ist ein entscheidender Faktor für den Geschäftserfolg und in der Zeit wechselnder Markt- und Kundenanforderungen besonders flexibel sein. Hilfreich können dabei Techniken wie Mikrodienste und Container sein, wie der Full-Service-Provider Consol unterstreicht. Sollte ein Unternehmen feststellen, dass die IT zu unflexibel und träge ist, biete sich bei jedem neuen Entwicklungsprojekt eine Modernisierung an; zum Beispiel, wenn Updates anstehen, neue Features integriert oder instabile Applikationsteile modifiziert werden.

„Bei jeder Modernisierung einer Applikationslandschaft empfiehlt sich eine schrittweise Vorgehensweise“, betont Dr. Fabian Stäber, Leiter Research and Development bei Consol Software in München.“ Das Motto ‚Wegschmeißen und neu programmieren‘ sei dabei meistens die schlechteste Option. „Eine optimale Möglichkeit für das sukzessive Fitmachen der IT bieten hingegen gerade die neuen Technologien Microservices und Container, die inzwischen technologisch ausgereift zur Verfügung stehen.“

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Microservices und Container kurz erklärt

Mikrodienste sind lose verbundene, weitgehend voneinander entkoppelte Services, die eine bestimmte kleinere fachliche Funktionalität beinhalten. Dadurch bieten sie mehrere Vorteile wie Beschleunigung der Entwicklung, Vereinfachung des Testens, Verbesserung der Fehlerbehebung und schnellere Überführung neuer Anwendungen oder Services in die Produktivumgebung.

Für den Betrieb und die Bereitstellung von Microservices bieten sich vor allem Container-Lösungen an, wie sie etwa mit Red Hat OpenShift zur Verfügung stehen. Container dienen der Kapselung und Isolierung von Applikationen mit allen erforderlichen Systemkomponenten. Damit stellen sie eine optimale Möglichkeit für die einfache und vor allem schnelle Bereitstellung von Anwendungen dar.

Die Nutzungsmöglichkeiten für Microservices und Container sind umfangreich. So können beispielsweise nicht nur neue Features als Microservices konzipiert werden, auch monolithische Strukturen sind in Microservices überführbar, das heißt Legacy-Applikationen können in einzelne Services aufgeteilt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Legacy-Apps und Microservices gemeinsam in einer OpenShift-Umgebung zu betreiben.

Bei der Implementierung von Microservices oder Containern empfiehlt Consol folgende Vorgehensweise:

  • Analyse der Applikationsarchitektur
  • Bestimmung der Anforderungen
  • Ermittlung der Microservices-fähigen Applikationen oder Applikationsteile
  • Festlegung der Zielarchitektur
  • Schrittweise Transformation, das heißt sukzessive Überführung vorhandener Features in die neue Architektur

Der Mittelstand habe diese Themen oft noch nicht auf der Agenda, obwohl er ebenfalls davon profitieren könne, erklärt Dr. Stäber: „[...] Ein Mittelständler [sollte] bei Analysen rund um ein anstehendes Projekt zumindest die Fragestellung mit einbringen, ob Microservices in diesem Kontext eine sinnvolle Rolle spielen könnten.“

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider