Suchen

Microsoft Visual Studio und VS Code mit „Bridge to Kubernetes“ Microservice-Entwicklung auf dem Desktop

| Redakteur: Stephan Augsten

Microsoft stattet die Entwicklungsumgebungen Visual Studio und Visual Studio Code mit der „Bridge to Kubernetes“ aus. Microservices lassen sich damit direkt auf der Workstation schreiben, testen und debuggen.

Firmen zum Thema

Lokale Rechner lassen sich mit der Visual-Studio-Funktion „Bridge to Kubernetes“ in Container Cluster einbinden.
Lokale Rechner lassen sich mit der Visual-Studio-Funktion „Bridge to Kubernetes“ in Container Cluster einbinden.
(Bild: Microsoft)

Vormals als „Local Process with Kubernetes“ bekannt, ist das Entwicklerwerkzeug „Bridge to Kubernetes“ nun fester Bestandteil der Visual Studio IDE und des erweiterbaren Editors Visual Studio Code. Das iterative Tool erlaubt es Entwicklern, Microservices lokal zu entwickeln und gleichzeitig die Abhängigkeiten und vorhandene Konfigurationen aus der Kubernetes-Umgebung zu nutzen.

Bridge to Kubernetes erweitert den Kubernetes-Perimeter um die Workstation. Der Entwickler-PC wird also direkt mit dem Kubernetes Cluster verbunden, was Docker- und Kubernetes-Konfigurationen überflüssig macht. Dies soll die eigentliche Entwicklungsarbeit deutlich beschleunigen.

Das Tool erlaubt das Debuggen und Testen von Microservices im Kontext der größeren Anwendung: Der Entwickler kann einen bestehenden Dienst auf eine lokale bereitgestellt Service-Instanz umleiten, so dass Anfragen auch dort ankommen und in die Debugging-Prozesse mit einfließen können. Wenn der Dienst, den Sie debuggen, aufgerufen wird, wird die Anforderung an Ihren Entwickl

Gleichzeitig unterstützt die Bridge die reibungslose Zusammenarbeit von Development-Teams, denn insbesondere Debugging Sessions sind störanfällig für jedwede Änderungen an der Umgebung. Entwickler können im Zuge der eigenen Konfiguration deshalb einen „Isolation Mode“ auswählen. Durch den isolierten Dienst und eine spezifische Subdomain-URL wird sichergestellt, dass nur jener Datenverkehr, der eben diese URL verwendet, die lokale Maschine erreicht.

Weitere Informationen zu „Bridge to Kubernetes“ finden sich auch auf der Microsoft-Webseite.

(ID:46896300)