Hubspot-Studie zu Hype-IT-Themen

Messenger-Support und Sprachassistenz beliebt

| Autor / Redakteur: Stephan Augsten / Stephan Augsten

Was Verbraucher wirklich wollen, versucht Hubspot im Rahmen einer Hype-Studie zu beantworten.
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Was Verbraucher wirklich wollen, versucht Hubspot im Rahmen einer Hype-Studie zu beantworten. (Bild: Hubspot)

Welche Web-Technologien und -Dienste wollen Verbraucher wirklich? Aktuell liegen Chat-Dienste und Sprachassistenten hoch im Kurs, wie die Inbound-Marketing-Spezialisten von Hubspot in einer Umfrage herausgefunden haben.

Drei von zehn Nutzern wollen künftig noch häufiger Chat-Dienste wie Facebook Messenger und Whatsapp nutzen, auch für die Kontaktaufnahme zu Unternehmen: Gut die Hälfte der von Hubspot Befragten würde Support-Anfragen per Messenger absetzen, knapp zwei Fünftel gar Einkäufe darüber tätigen.

Unternehmen täten also gut daran, entsprechende Kommunikationskanäle für Marketing, Vertrieb und Service aufzubauen, empfiehlt Inken Kuhlmann-Rhinow, Senior Manager Growing Markets bei HubSpot: „Es gilt, zügig und effizient die besten Einsatzszenarien zu skizzieren und geeignete Plattformen für die eigene Kundenansprache zu identifizieren.“ Chatbots könnten dabei zusätzlich die Service-Mitarbeiter entlasten.

Sprachassistenten wie Google Assistant, Amazon Alexa oder Siri von Apple erfreuen sich ebenfalls immer größerer Beliebtheit. Knapp jeder Vierte verwendet bereits eine Art der Voice Search, 13 Prozent wollen dies künftig tun.

Ein weiteres Thema, das aktuell in den Köpfen herumschwirrt, ist das der Künstlichen Intelligenz (KI) – wobei die Einsatzfelder hier weit gesteckt sind. In jedem Fall erwarten 54 Prozent der Umfrageteilnehmer positive oder sehr positive Auswirkungen auf die Welt. Besonders optimistisch sind Asiaten (64 Prozent) und Lateinamerikaner (51 Prozent), etwas skeptischer sind Europäer (43 Prozent) und Australier (42 Prozent)

Demgegenüber meint ein Fünftel der Befragten aber auch, dass KI ein überbewertetes Thema ist. Noch davor stehen autonome Fahrzeuge (22 Prozent) und Kryptowährungen (26 Prozent). Letzteres könnte unter anderem daher rühren, dass jeweils 29 Prozent der Befragten angaben, Blockchain und Kryptowährungen seien schwer zu verstehen.

Für die Studie wurden Ende 2017 insgesamt 7.406 Menschen weltweit befragt, wobei Geschlechter und Altersgruppen laut Hubspot gleichmäßig verteilt waren. Die wichtigsten Umfrageergebnisse zeigt die Infografik (Vergrößerung mittels Klick aufs Bild), die komplette Umfrage steht bei Hubspot zum Download bereit.

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