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Neue Arbeitsgruppe der Eclipse Foundation Mehr Development-Tools für die Cloud geplant

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Die Eclipse Foundation hat eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um die Bereitstellung von Cloud-Entwicklungswerkzeugen voranzutreiben. Zur Gruppe gehören namhafte Unternehmen wie IBM, Red Hat, SAP und Broadcom.

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Innerhalb der Eclipse Foundation hat sich ein „Ecplise Cloud Development Charter“ formiert.
Innerhalb der Eclipse Foundation hat sich ein „Ecplise Cloud Development Charter“ formiert.
(Bild: Eclipse.org)

Bei der neuen Arbeitsgruppe „Eclipse Cloud Development Working Group“ der Eclipse Foundation handelt es sich um eine produktneutrale Open-Source-Gruppe, die sich auf Entwicklungswerkzeuge für und in der Cloud konzentrieren will. Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem Broadcom, IBM, Red Hat und SAP.

Ziel der Gruppe soll auch sein Kubernetes, Container, Microservices und Service Mesh, sowie weitere Lösungen zu berücksichtigen, die mit der Cloud in engem Zusammenhang stehen. Zielsetzung ist es, Entwickler mit Open-Source-Lösungen dabei zu unterstützen ihre Software schneller entwickeln zu können.

Im Fokus stehen Language Server Protocol (LSP), Debug Adapter Protocol (DAP) und andere Protokolle von Entwicklerwerkzeugen (Workspace Lifecycle Management, Source Control, Continuous Integration Infrastructure, User Management). Die Gruppe fördert die Einführung von Entwickler-Tool-Plugins und Plugin-Marktplätzen für Eclipse Cloud Developer-Projekte.

Die Arbeitsgruppe Eclipse Cloud Development Tools ist als mitgliedergetriebene Organisation konzipiert, die von ihren strategischen Mitgliedern geleitet wird. Diese schließen vorab ein Beteiligungsvereinbarung ab und müssen gleichzeitig Eclipse-Solutions-Mitglied sein. Gastunternehmen können aber auch assoziierte Mitglieder der Eclipse Foundation sein. Es gibt drei Klassen der ECD-WG-Mitgliedschaft: Strategisch, Teilnehmer und Gast. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Webseite der Arbeitsgruppe. Ab 2020 wird für die Mitgliedschaft eine Gebühr fällig.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist