Dev-Insider Deep Dive [Gesponsert]

Low-Code-Programmierung von Business Apps mit Simplifier

Der Dev-Insider Deep Dive ist ein technisch tiefgehender Blick auf eine Development-Lösung; von Technikern für Techniker!
Der Dev-Insider Deep Dive ist ein technisch tiefgehender Blick auf eine Development-Lösung; von Technikern für Techniker! (Bild: Vogel IT-Medien / Simplifier)

Mittels Low Code lassen sich Business Apps auch mit begrenztem Development-Know-how erstellen. Eine passende Plattform stellt die Simplifier AG aus Würzburg als einer der wenigen deutschen Anbieter bereit. CIO und Co-Founder Christopher Bouveret zeigt im Deep Dive anhand einer fiktiven Barcode-Scan-App zur Maschinendaten-Anzeige, wie die Plattform schnell überzeugende Ergebnisse liefert.

Die Erstellung einer App erfolgt bei Simplifier in einem klaren Ablauf: Zunächst wird ein Backend-Service angebunden, dann die UI erstellt. Es folgt die Implementierung der Applikationslogik und schließlich Test sowie Rollout.

Das Ergebnis ist server- und clientseitig reinrassiges Javascript, welches entweder im (mobilen) Browser, der Simplifier-App (iOS/Android) oder etwa auf Datenbrille oder Handsfree-Gadget zur Ausführung gelangt. Die Anwendung wird vom Server over-the-air und ohne lästige Store-Approvals auf dem Device ausgerollt und lokal gecacht, sodass der gesamte Quellcode auf dem Gerät persistent ist.

Teil I: Service-Anbindung und UI-Erstellung

Die Anbindung an das Backend erfolgt über sogenannte Konnektoren. Hierfür ist bereits eine Vielzahl vorkonfiguriert im Simplifier vorhanden. Es können aber auch eigene Konnektoren angelegt werden. Zu diesem Zweck stehen SOAP, REST, SQL, OPC/UA, SAP RFC, MQTT, Push, oData V2 und E-Mail zur Verfügung. In unserem Deep Dive wird auf ein SAP-Demosystem zugegriffen. Ein Konnektor-Assistent hilft dabei, die Konnektor-Calls mit dem Backend anzulegen sowie Datenfelder zu identifizieren und zu bestimmen, welche später beim Prozessbau für die Businesslogik verwendet werden sollen.

Die Konnektor-Calls lassen sich vorab umfangreich testen und in einer Aufrufhistorie beliebig reproduzieren und modifizieren. Sind die Konnektoren bestimmt, kann mit dem Design des User Interface (UI) begonnen werden. Hier unterscheidet Simplifier zwischen der Applikation selbst und wiederverwendbaren Modulen.

Die Basis hierfür ist das mit der SAP UI5 kompatible OpenUI5 Javascript Framework (Open Source Variante von SAP UI5), welches schon einen ganzen Satz an Oberflächen-Templates mitbringt. Zusätzlich kann auch die lizenzpflichtige SAP UI5-Version genutzt werden, die häufig auch unter dem Begriff FIORI auftaucht

Mit OpenUI5-Controls können der Applikation beliebig viele Oberflächen-Elemente hinzugefügt werden. Bei UI5 muss es aber nicht bleiben, es lassen sich noch beliebig viele weitere Javascript-Libraries integrieren. Der Vorteil von Low-Code-Plattformen wie Simplifier ist es, Apps mit hohem Konfigurationsgrad bauen zu können – in diesem Fall zu 100 Prozent, um den Aufwand für eigene Code-Entwicklung so gering als möglich zu halten.

Teil II: Prozess-Konfiguration,Test und Rollout

Für die Prozesskonfiguration verwendet Simplifier das Prinzip der „Userstories“, welche ebenfalls mehrfach verwendet werden und die Prozess-Bausteine der Applikation bilden. Christopher Bouveret zeigt, wie Ereignisse „abonniert“ werden und wie die logikabhängige Ausgabe auf dem Screen erfolgt. In diesem Fall, wenn der Scan mit der App erfolgt und das Ergebnis entsprechend validiert ist, erscheint der Name des Maschinenherstellers im Ergebnisfeld.

Simplifier dokumentiert jede Userstory automatisch innerhalb der Applikation, was die Wartbarkeit deutlich vereinfacht. Ist die Anwendung fertig, kann man sie mit automatisierten Tests versehen und diese ausführen. Zur Veröffentlichung werden die einzelnen Javascript-Bausteine – also Komponenten, Controller und Views – als Transport zur Verfügung gestellt, um sie dann schließlich auf anderen Simplifier-Instanzen im Sinne eines Stagings übertragbar zu machen. Für einen ausführlichen Test auf Herz und Nieren wird Interessenten die Freemium-Version einen Monat zur Verfügung gestellt.

Für den Produktiveinsatz liegt sie als Docker-Container vor, den man beliebig selbst oder gehostet bei der Open Telekom Cloud sowie anderen Cloud-Hostern betreiben kann. Die Preise richten sich nach der Anzahl der User und Apps pro Monat und liegen derzeit bei je 0,50 Euro. Wer die Lösung selbst ausprobieren möchte, kann hier eine Freemium-Version von Simplifier anfordern.

Fazit

Simplifier liefert eine überzeugende Low Code-Lösung für alle, die ihre Anwendungsentwicklung durch wiederverwendbare Bausteine vereinfachen und beschleunigen wollen. Somit lassen sich Business-Apps für die unterschiedlichsten Device-Ausprägungen auf der Basis von Standards und ohne Vendor-Lock in transparenten, sauber dokumentierten Prozessen erstellen. Dabei gibt sie dem Einsteiger viele vorgefertigte Bausteine an die Hand, um schnell Erfolge zu erzielen. Dem erfahrenen Entwickler hingegen bietet sie alle Freiheiten, um auch extrem komplexe Business-Logiken in universal einsetzbaren Apps abzubilden.

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