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Software-Modernisierung, Teil 1 Legacy-Software erkennen

Von Christian Rentrop

Über viele Jahre gewachsen, kann sich Altsoftware trotz reibungsloser Funktion nach und nach zum Problem entwickeln. Doch wie lässt sich erkennen, ob Legacy-Systeme überarbeitet werden müssen?

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In Unternehmen empfiehlt es sich, den Nutzen obsoleter Systeme – ob Hardware oder Software – immer wieder zu evaluieren.
In Unternehmen empfiehlt es sich, den Nutzen obsoleter Systeme – ob Hardware oder Software – immer wieder zu evaluieren.
(Bild: andreas160578 / Pixabay )

Im Netz kursieren regelmäßig Geschichten über Kfz-Werkstätten und Campingplätze, die noch einen C64 oder einen Atari ST für essenzielle IT-Funktionen verwenden, fast 40 Jahre nach deren erstmaligem Erscheinen. Das sind natürlich krasse Beispiele für Legacy-Software im Unternehmensumfeld, allerdings in einem sehr kleinen Bereich. Während es bei kleinen Unternehmen nämlich kaum ein Problem darstellen dürfte, einen aktuellen PC oder Mac in Betrieb zu nehmen und mit einer Buchungs- und Office-Software auszustatten, haben große Unternehmen mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Hohe Kosten verhindern Modernisierung

Speziell entwickelte Altsoftware ist in großen Unternehmen oft seit Dekaden im Betrieb, über die Jahre immer wieder um moderne Funktionen und Schnittstellen ergänzt, nicht selten von Einzelentwicklern längst verschwundener Firmen auf den gewünschten Stand gebracht. Das führt dazu, dass organisch gewachsene Legacy-Software nicht selten außerordentlich schlecht dokumentiert ist.