Mehr Leistung dank Cilium- und Konnectivity-Unterstützung Kubermatic Kubernetes Platform 2.19 verfügbar

Von Stephan Augsten

Die Kubermatic Kubernetes Platform, kurz KKP, steht in Version 2.19 bereit. Besonderes Augenmerk hat das Entwicklungsteam dabei auf die Edge- und Hybrid-Cloud-Fähigkeiten sowie auf die Netzwerk-Performance gelegt.

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Kubermatic unterstützt das Container Network Interface (CNI) Cilium sowie Konnectivity.
Kubermatic unterstützt das Container Network Interface (CNI) Cilium sowie Konnectivity.
(Bild: Kubermatic)

Mit KKP 2.19 können Benutzer bestehende externe AKS-, EKS- und GKE-Cluster importieren und anschließend direkt über das KKP-Dashboard verwalten und aktualisieren. Clusterdetails einschließlich Status, Maschinenbereitstellungen und Maschinenbereitstellungsknoten lassen sich über ein einziges Fenster anzeigen. Diese Funktionen werden über reine API-Aufrufe implementiert, Sidecars oder Plug-ins sind nicht vonnöten.

Um echte Air-Gapped-Umgebungen aufbauen zu können, bietet KKP fortan experimentelle Unterstützung für den Operating System Manager (OSM). Dieser ist für die Erstellung und Verwaltung der erforderlichen Konfigurationen für Worker Nodes in einem Kubernetes-Cluster zuständig. So lassen sich Betriebssystemkonfigurationen für eine bessere Modularität und Wartung in dedizierte und isolierte Ressourcen entkoppeln.

Getrieben durch die Community bietet KKP 2.19 nun auch Cilium-CNI-Unterstützung inklusive des Hubble-Add-ons. Damit lassen sich Netzwerk und Sicherheit transparent über die Hubble-Benutzeroberfläche überwachen. Bei den Container Network Interfaces (CNIs) können User dementsprechend zwischen Canal und Cilium wählen. Beide CNI-Implementierungen lassen sich als Standard festlegen, zusätzlich unterstützt KKP 2.19 den CNI-Typ „none“, falls der User die CNI-Verwaltung vollständig selbst übernehmen will.

Um Cilium mit dem extended Berkeley Packet Filter (eBPF) zu nutzen, bietet KKP 2.19 neben der gängigen OpenVPN-basierten Kommunikation zwischen Seed- und User-Cluster nun auch Konnectivity-Unterstützung. Letztere soll nun eine bessere Leistung und eine höhere Fehlertoleranz bieten.

Ist die Konnectivity-Funktion in KubermaticConfiguration aktiviert, wird Konnectivity bei der Konfiguration der Netzwerkkonfiguration für neue Cluster vorausgewählt. Um Cilium mit eBPF verwenden zu können, muss diese Option aktiviert bleiben. Bestehende Cluster, die OpenVPN verwenden, können jederzeit über den Dialog „Cluster bearbeiten“ in der KKP-Benutzeroberfläche zu Konnectivity migriert werden.

Über das UI Admin Panel ist es ab sofort außerdem möglich, mehrere Backup-Ziele zu konfigurieren sowie tägliche, wöchentliche, monatliche oder benutzerdefinierte Sicherungsoptionen auszuwählen. Weitere Informationen erhalten Interessierte in den Release Notes zu Kubermatic auf GitHub.

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