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Progress akquiriert DataRPM Kognitive Anwendungen für das Industrial Internet of Things

Autor: Stephan Augsten

Mit dem Kauf von DataRPM will Progress die Entwicklung und Bereitstellung kognitiver Anwendungen fürs industrielle Internet der Dinge vereinfachen. Die zugekaufte Plattform sagt drohende Ausfälle von Anlagen, Maschinen und Geräten voraus.

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„Predictive Maintenance“ von DataRPM lässt sich auf viele Felder der Industrie 4.0 anwenden, beispielsweise auf vernetzte Automobile.
„Predictive Maintenance“ von DataRPM lässt sich auf viele Felder der Industrie 4.0 anwenden, beispielsweise auf vernetzte Automobile.
(Bild: DataRPM)

DataRPM ist auf kognitive Predictive-Maintenance-Technologien für das Industrial Internet of Things (IIoT) spezialisiert. Die Plattform entwirft automatisiert mögliche Szenarien und nutzt Meta-Learning-Funktionen, um drohende Ausfälle von Anlagen, Maschinen und Geräten zuverlässig und rechtzeitig vorherzusagen.

Mittels des Meta Learning bringt die Plattform Maschinen bei, Erfahrungen und Feedback zu nutzen, um die Datenaufbereitung und -auswertung (Data Science) zu automatisieren. Die DataRPM-Plattform ist laut Progress dazu in der Lage, horizontal zu skalieren. Damit könne sie eine beliebig hohe Anzahl von Industriemaschinen überwachen und eigne sich auch für anspruchsvollste Anwendungsfälle.

DataRPM mache bislang unerschlossene Datenbestände nutzbar, so dass Progress-Kunden schnell und einfach kognitive Anwendungen entwickeln können. Der Hersteller spricht von einer „Demokratisierung“ der Machine-Learning-Technologien. Die Weiterentwicklung von DataRPM wird unter dem Dach von Progress weitergeführt.

Die Integration der DataRPM-Funktionen in die Produkte von Progress ist derweil angelaufen. Aktualisierte Angebote stehen laut Hersteller voraussichtlich noch im Verlauf dieses Jahres für Early-Adopter-Partner und -Kunden zur Verfügung. „Die Zukunft von Anwendungen heißt ,Cognitive First’“, glaubt Yogesh Gupta, CEO von Progress, „und Progress will die beste Plattform für die Entwicklung und Bereitstellung dieser Anwendungen bieten.“

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider