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Neue Microsoft-Azure-Dienste für Entwickler KI, IoT und Mixed Reality auf der Build 2019

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Auf der Build 2019 hat Microsoft neue Technologien in den Bereichen künstliche Intelligenz, IoT und Mixed Reality vorgestellt. Zusammen mit Funktionen in Microsoft Azure ergeben sich einige Neuerungen.

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Kognitive Dienste und Machine Learning sind zwei Fokusthemen auf der diesjährigen Build-Konferenz.
Kognitive Dienste und Machine Learning sind zwei Fokusthemen auf der diesjährigen Build-Konferenz.
(Bild: Microsoft)

Microsoft rückt den Cloud-Dienst Azure immer weiter in den Fokus, wenn es um die Entwicklung neuer Anwendungen geht. Developer können über Dienste in Microsoft Azure immer effektiver Programme für künstliche Intelligenz, IoT und Mixed Reality entwickeln. Auch Blockchain ist über Microsoft Azure verfügbar und ermöglicht das Entwickeln entsprechender Anwendungen.

Im Detail werden beispielsweise die Azure Cognitive Services um die Kategorie „Decision“ erweitert. Mit dem Dienst werden Anwender durch Empfehlungen bei der Entscheidungsfindung unterstützt.

Cognitive Search verbindet derweil Künstliche Intelligenz mit Azure Search. Dadurch können Entwickler strukturierte und unstrukturierte Inhalte mit Algorithmen aus Azure Cognitive Services nutzen. Zusätzlich lassen sich die Ergebnisse für Power-BI und Machine Learning nutzen.

Weitere Verbesserungen sind für das Azure Machine Learning (ML) Studio geplant. DevOps für Machine Learning aus Azure DevOps ermöglichen die Verwaltung des Machine-Learning-Zyklus. Das ML-Interface unterstützt Drag-and-Drop-Funktionen, was die Modellierung ohne Programmiercode deutlich beschleunigen soll.

Hybrid Cloud und Edge Computing

Azure SQL Database Edge wurde für die Anforderungen von Anwendungen im Bereich Edge Computing optimiert. Dabei werden Daten-Streaming mit datenbankinternen Machine Learning- und Graph-Funktionen kombiniert. Azure SQL Database Edge verfügt über die gleiche Oberfläche wie Azure SQL Database und lokale Installationen von Microsoft SQL Server.

Mit IoT Plug and Play erhalten Entwickler eine neue Modellierungssprache, mit der IoT-Geräte eine Verbindung zu Microsoft Azure aufbauen können. Entwickler können so einfacher IoT-Lösungen entwickeln, in Betrieb nehmen und skalieren.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist