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Wechsel erfolgreich KDE zieht auf GitLab um

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Stephan Augsten

Die Open-Source-Community KDE hat die erste Phase ihres Umzugs auf die Hosting-Plattform GitLab erfolgreich bewältigt. Ziel der Migration sind vor allem bessere Kollaborationsmöglichkeiten.

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Mit dem Umzug auf GitLab will KDE die eigene Community stärken.
Mit dem Umzug auf GitLab will KDE die eigene Community stärken.
(Bild: KDE / GitLab)

In einem ausführlichen Blog-Post verdeutlicht GitLab die Hintergründe des KDE-Umzugs. „Das Einbinden neuer Teilnehmer zu vereinfachen, ist eines unserer Hauptziele in der KDE-Community“, erklärt KDE-President Aleix Pol. Die Möglichkeit, Projektteilnehmer einfach am Testing und der Bereitstellung der von ihnen betreuten Produkte teilhaben zu lassen, sei laut Pol ein Wendepunkt für das KDE-Ökosystem. Da GitLab von vielen Open-Source-Entwicklern ohnehin genutzt wird, liegen die Einstiegshürden nun niedriger.

Aufwendige Planung

Der Umzug auf GitLab wurde demnach gründlich geplant, mit Team und Community abgestimmt und schließlich in kleinen Schritten begonnen. So migrierten zunächst kleine und agile KDE-Teams, die dann von ihren Erfahrungen berichteten. Danach folgten Projekte mit größerer Code-Basis und mehr Mitwirkenden. Auch verschiedene Hürden mussten genommen werden, darunter etwa die große Menge an Daten und deren Integration in verschiedene Tools. KDE entschied sich auch deshalb für einen phasenweisen Umzug. Verschiedene Datentypen, wie etwas Repositories oder Tasks, konnten auf diese Weise Schritt für Schritt migriert werden. Selbstentwickelte Tools und Git Hooks halfen ebenfalls weiter.

Blick in die Zukunft

KDE setzt auf die Community Edition von GitLab und ist Teil des GitLab-for-Open-Source-Programms. Letzteres erwies sich besonders für die erste Phase Migration als wertvoller Vorteil und wird auch in den folgenden Schritten weiterhelfen. Code-Hosting und -Reviews sind bereits auf GitLab umgezogen. In Phase zwei folgt das Continuous-Integration-System, während Phase drei das Task-Management für Entwickler abdecken wird.

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