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Die Weiterentwicklung des Internet of Things, Teil 2 Internet of Behaviors – eine Frage der Ethik

Von Christian Rentrop

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Das Internet of Behaviors bietet inhaltliche Chancen und Geschäftsoptionen. Allerdings ist es bei aller Begeisterung wichtig, bei der Entwicklung entsprechender Anwendungen und der zugehörigen Datensammlung die Ethik und den Datenschutz im Auge zu behalten.

Die im Internet of Behavior gesammelten Daten lassen sich für allerlei Erkenntnisse heranziehen, im Guten wie im Schlechten.
Die im Internet of Behavior gesammelten Daten lassen sich für allerlei Erkenntnisse heranziehen, im Guten wie im Schlechten.
(Bild: mohamed_hassan / Pixabay )

Wie wäre es, wenn man alles über den User wüsste, um ihm das Leben zu erleichtern – und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle zu erschließen? Möglich macht das das Internet of Behaviors, das auf dem Internet of Things basiert. Durch die zunehmende Vernetzung smarter Geräte untereinander können enorme Datenmengen über das Nutzerverhalten gesammelt werden, die – richtig analysiert und verwaltet – dabei helfen, dem Anwender das bestmögliche Nutzererlebnis in Software zu ermöglichen.

Möglich wird das durch das Abschätzen des nächsten Schritts des Benutzers in Interaktion mit seinen smarten Geräten – und das Anbieten entsprechender Optionen. Dadurch erschließt sich automatisch ein riesiges Feld an Geschäftsmöglichkeiten, gleichzeitig birgt diese Technologie aber auch das Risiko, ethische Grenzen zu verletzen und den Datenschutz zu missachten. Entwickler und Unternehmen, die entsprechende Lösungen anbieten, müssen diese Aspekte dringend im Hinterkopf behalten.