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Kubernetes-Plugins von Cloudbees und Jenkins Community Integration in Google Container-Framework

| Redakteur: Ulrike Ostler

Cloudbees, das „Enterprise Jenkins“-Unternehmen und Anbieter von Continuous Delivery (CD)-Produkten, realisierte in Zusammenarbeit mit der Jenkins Open Source Community drei neue „Kubernetes“-Plugins. Diese dienen der Unterstützung von CD-Anwendungen für Container-Applikationen mit Jenkins.

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Das Google-Produkt Kubernetes dient dem Management von Container-Applikationen. Jetzt gibt es passende Jenkins-Plugins.
Das Google-Produkt Kubernetes dient dem Management von Container-Applikationen. Jetzt gibt es passende Jenkins-Plugins.
(Bild: Cloudbees)

Kubernetes, ein Produkt von Google, wird zum Management von so genannten Container-Applikationen, zum Beispiel mit „Docker“, in einer Cluster-Umgebung eingesetzt. Es bietet Möglichkeiten für das Arbeiten mit Komponenten, die zwar zusammengehören, aber über verschiedene Infrastrukturen verteilt sind.

Kubernetes bietet die Orchestrierungs- und Support-Leistungen, die in solchen Umgebungen benötigt werden. Mit den Kubernetes-Plugins können die DevOps-Teams im großen Maßstab Gebrauch von Jenkins und Docker machen, wobei die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Umgebungen erleichtert wird.

Aufbauend auf den seit kurzem verfügbaren Jenkins-Plugins zur Unterstützung der Docker Container-Technologie bieten die neuen Kubernetes-Plugins für DevOps-Teams in massiv verteilten Umgebungen die Möglichkeit, mit Jenkins und CD-Verfahren bessere Software schneller zu entwickeln. Diese Fähigkeiten beschleunigen auch den Einsatz von Docker für die nächste Generation von Applikationen auf der Basis von Micro-Services.

Vorteile des Zusammenspiels

Kohsuke Kawaguchi, Jenkins-Gründer und CTO bei Cloudbees, erläutert: „Die starke Integration, welche die Jenkins Community bisher bereits für Docker realisiert hat, ist nicht nur für die Anwender nützlich, sondern schafft auch eine leistungsfähige Grundlage für andere Container-Technologien; hierdurch konnten wir die Kubernetes-Unterstützung schnell realisieren. Die von Jenkins gebotene einfache Erweiterbarkeit ist für den Vorsprung von Jenkins im Hinblick auf das gesamte Container-Ökosystem verantwortlich.“

Jenkins CI ist, dank der großen Verbreitung, quasi ein Industriestandard für Continuous Integration und CD und wird in mehr als 100.000 aktiven Installationen eingesetzt. Die Open-Source-Plattform Jenkins für CD dient der Automatisierung von Software-Bereitstellungsprozessen und der Koordinierung von Pipelines in Unternehmen und zwischen Teams. Die kompakte Container-Technologie von Docker wiederum verändert den Markt, indem sie DevOps-Teams das Packaging und Ausführen von Applikationen erleichtert.

Durch ihren kombinierten Einsatz können Jenkins, Docker und Kubernetes den DevOps-Teams ein leistungsstarkes Instrumentarium an die Hand geben, das den Delivery-Prozess durchgängig optimiert, indem es für eine einheitliche Sprache, einheitliche Pipeline-Prozesse und einheitliche Zielsetzungen zur Optimierung der Arbeit im Team sorgt.

Die folgenden Plugins wurden von der Jenkins CI Community neu vorgestellt:

  • Kubernetes Plugin – Einfache flexible Ausführung von Jenkins-Slaves in einem Kubernetes-Cluster von Docker-Containern
  • Docker Build and Publish Plugin – Einfache Vorbereitung von Docker-Images und ihre Ablage in einem Docker-Registry. Mit Hilfe des Google Container Registry Auth Plugin kann das Veröffentlichen in die Google Container Registry in einem Kubernetes-Cluster erfolgen.
  • Docker Custom Build Environment – Erleichtert den Entwicklern die Festlegung kundenspezifischer Build-Umgebungen mit Docker-Containern zur Ausführung in einem Kubernetes-Cluster. Das Plugin kann jetzt Docker-Container aus der Google Container Registry entnehmen.

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