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Markenfragen im Fokus Google kündigt Open Usage Commons an

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Stephan Augsten

Schon seit über 20 Jahren unterstützt Google die Open-Source-Szene aktiv und sieht sich darin tief verwurzelt. Mit den Open Usage Commons stellt der Suchmaschinenriese nun eine neue Initiative vor.

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Die Open Usage Commons befassen sich Fragen rund um Markenrecht und -pflege.
Die Open Usage Commons befassen sich Fragen rund um Markenrecht und -pflege.
(Bild: Screenshot / Google)

Mit Open Usage Commons will Google das Thema Trademarks angehen. Das Unternehmen sieht nach eigenen Angaben oft Projekte stolpern, wenn es um die Verwaltung ihrer Markenzeichen wie etwa den Projektnamen oder das Logo geht.

Google betont in einem Blog-Eintrag, dass Trademarks in ihrer Eigenschaft als Qualitätszeichen anders als beispielsweise Code behandelt werden müssen. Dazu zählt auch, dass die Markenzeichen nicht zwingend von der Open-Source-Lizenz abgedeckt werden. Open Usage Commons soll den Projekten in diesen Fragen zur Seite stehen und etwa spezifische Programme für Markenmanagement und Konformitätstests bieten.

Zoff mit IBM

Google hat für die Open Usage Commons die Anschubfinanzierung bereitgestellt. Zudem sind die Marken des Web Application Frameworks Angular, des Collaboration-Tools Gerrit und der Microservices-Plattform Istio Teil des Programms.

Letzteres sorgt nicht überall für Zustimmung. In einem Blog-Beitrag zeigt sich Jason McGee von Istio-Mitgründer IBM wenig erfreut über diese Maßnahme, da sie nicht dem Open-Governance-Prinzip entspreche. Zudem sei eigentlich geplant gewesen, Istio zu gegebener Zeit in die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) zu überführen.

Weitere Details zu Open Usage Commons sind auf der entsprechenden Website zu finden.

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