Effektivere Container für große Umgebungen

Google Kubernetes Engine 1.10 verfügbar

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Die neuen Funktionen der Google Kubernetes Engine 1.10 im Überblick.
Die neuen Funktionen der Google Kubernetes Engine 1.10 im Überblick. (Bild: Google)

Mit Version 1.10 der Kubernetes Engine zielt Google vor allem auf den Betrieb von Containern in großen Umgebungen ab. Dazu gehört eine horizontale Skalierung von Clustern sowie die Auto-Reparatur von Nodes.

Die Google Kubernetes Engine 1.10 läuft in einer Virtual Private Cloud (VPC) und erlaubt es Teams, effektiver an Projekten zusammenzuarbeiten. Sie können Ressourcen besser untereinander teilen und gemeinsam für unterschiedliche Workloads nutzen.

Die für die Ressourcen benötigten Rechte lassen sich über das „Google Cloud Identity & Access Management (IAM)“ steuern. Hier können Entwickler den Zugriff auf verschiedene Ressourcen reglementieren. Generell bleiben die Teams natürlich unter sich. Es werden nur die Ressourcen bereitgestellt, die für die Produktivität und Workloads geteilt werden müssen.

Google Cloud IAM ermöglicht auch das Delegieren von Verwaltungsrechten. Dadurch lassen sich die verschiedenen Objekte in einem Kubernetes-Engine-Cluster von verschiedenen Benutzern im Team verwalten. Das ermöglicht das Trennen der Aufgaben. Wie die Shared Virtual Private Cloud funktioniert, zeigt Google in der dazugehörigen Dokumentation.

Replikation von Daten zwischen Rechenzentren

Eine Neuerung, die in der Google Kubernetes Engine 1.10 noch im Beta-Stadium ist, hört auf den Namen „Regional Persistent Disk (Regional PD)“. Diese erlaubt es Datenspeicher regional einzubinden und somit über Zonen hinweg zu replizieren. Auf diesem Weg lassen sich auch Masterknoten von Clustern in verschiedenen Zonen und damit Rechenzentren verteilen.

Kubernetes Engine testet die einzelnen Knoten eines Clusters in regelmäßigen Abständen auf Funktion. Erkennt die Lösung, dass ein Knoten nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, kann sich Google Kubernetes Engine selbst automatisch reparieren. Die Konfiguration dazu wird im Dokumentationsbereich Node Auto-Repair ausführlich beschrieben.

Das Feature Horizontal Pod Autoscale bietet in der Google Kubernetes Engine 1.10 die Möglichkeit, verschiedene Pods horizontal zu skalieren. Hier stehen verschiedene Funktionen zur Verfügung, die Entwickler selbst steuern können.

Wer die neue Version der Kubernetes-Engine testen möchte, ist von Google herzlich eingeladen.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45326492 / Container & Virtualisierung)